Formel1

"Wandel manchmal gute Sache" Hamilton heizt Ferrari-Gerüchte weiter an

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Wo bitte geht's hier nach Maranello?

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Gerade erst kürt sich Lewis Hamilton zum sechsten Mal zum Formel-1-Weltmeister, jetzt nährt der Mercedes-Pilot Gerüchte um den spektakulärsten Wechsel der jüngeren Geschichte der Rennserie: Fährt der Brite ab 2021 tatsächlich für Ferrari?

Weltmeister Lewis Hamilton lässt sich mit der Entscheidung über seine Formel-1-Zukunft nach Ablauf seines Vertrags Ende 2020 Zeit. "Ich habe noch nicht viel Energie da reingesteckt", sagte der Mercedes-Pilot in Paris zu Überlegungen über seine weitere Karriere. Seine eigene Zukunft sei nicht mit der des angeblich ebenfalls umworbenen Mercedes-Teamchefs Toto Wolff verknüpft, ließ Hamilton wissen. "Ich muss das tun, was für mich das Beste ist", sagte der sechsmalige Champion. Wandel sei "manchmal eine gute Sache".

Er habe aber keine Geheimnisse vor Teamchef Wolff und fühle sich sehr wohl bei Mercedes. "Es ist eine starke Macht", sagte Hamilton über den Rennstall, der zuletzt sechsmal in Serie die WM bei Fahrern und Konstrukteuren gewann. Beim Saisonfinale in Abu Dhabi in der Vorwoche hatte der 34-Jährige schon Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Ferrari zur Saison 2021 genährt. Hamilton soll sich in diesem Jahr zwei Mal mit Ferrari-Vorstandschef John Elkann getroffen haben. Elkann gilt als ein großer Fan des Briten.

Teamchefs dementieren nicht

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Die Teamchefs geben sich rund um die Personalie Hamilton noch entspannt.

(Foto: imago images/Motorsport Images)

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hatte zuletzt gesagt, es sei "gut zu wissen, dass ein so außergewöhnlicher Fahrer auf dem Markt ist. Aber wir werden erst im Sommer nächsten Jahres über 2021 nachdenken." Mercedes-Teamchef Wolff hatte am Rande des Saisonfinales mit der Aussage überrascht, er gebe "dem eine Chance von 25 Prozent" - und meint damit einen Wechsel. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Verbleib benannte Wolff, der selbst noch keinen Vertrag über die gerade zu Ende gegangene Saison hinaus besitzt, mit "75 Prozent. Und ich nenne diese Zahl, weil auf rationaler Ebene alles dafür spricht, diese Beziehung fortzusetzen. Von beiden Seiten. Gleichzeitig gibt es aber eine 25-Prozent-Chance, die wir nicht kontrollieren können." Statements, die eher für einen Wechsel sprechen, als dagegen.

Quelle: ntv.de, ter