Formel1

"Noch motivierter als sonst" Mick Schumacher tastet sich weiter ans Limit

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Schon voll eingekleidet: Mick Schumacher fuhr bei den Formel-1-Testfahrten für Ferrari in den Reifenspuren seines Vaters - am Wochenende ist er allerdings wieder in der Formel 2 unterwegs.

(Foto: imago images / HochZwei)

Nach seinen emotionalen Testfahrten im Ferrari wartet auf Mick Schumacher am Wochenende wieder die Formel-2-Pflicht. In Baku startet er aus der dritten Reihe auf den Stadtkurs. Der Rookie freut sich: Die Strecke sehe "nach sehr viel Spaß aus", sein Teamchef setzt auf den Rückenwind.

Die ewig lange Zielgerade mit über 20 Sekunden Vollgasanteil in Sichtweite des Kaspischen Meeres, die engen und verwinkelten Kurven in Bakus Altstadt - Mick Schumacher hat sich die entscheidenden Stellen vor seinem zweiten Formel-2-Rennen in Aserbaidschan ganz genau angeschaut.

"Alles bereit", gab Schumacher nach der Streckenbesichtigung über die sozialen Medien zu Protokoll: "Sieht nach sehr viel Spaß aus." Und Spaß hatte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, der die Euphorie aus seiner Testfahrt für Ferrari als Rückenwind mit nach Baku nahm: Nach einem erfolgreichen Qualifying startet der Serienneuling von Position Sechs ins Rennen. Eine gute Ausgangslage, um den ersten Podestplatz zu ergattern.

"Noch motivierter als sonst"

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Schumachers Prema auf der Rennstrecke in Baku, Aserbaidschan.

(Foto: imago images / Motorsport Images)

Sein Teamchef Rene Rosin erwartet einen "Mick, der noch motivierter als sonst" sein wird. "Es war sehr emotional, nicht nur für mich, sondern für alle, die dabei waren", hatte Schumacher nach seinem weltweit beachteten Debüt für die Scuderia zuletzt in Bahrain gesagt.

Voller Selbstvertrauen sagte er den Ingenieuren anschließend seine Meinung über den berühmten roten Renner von Sebastian Vettel. "Ich war sehr direkt und sehr offen mit meinen Rückmeldungen, um zu zeigen, wo ich noch Verbesserungspotenzial sehe", sagte Schumacher: "Auch wenn es schwierig ist, wenn man das Auto noch nicht kennt und noch nicht weiß, wo das Limit ist. Der Kurvenspeed ist echt faszinierend. Das Auto fährt wie auf Schienen."

"Runde für Runde näher ans Limit"

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Schumacher hatte vor den Tests in Bahrain mit den Plätzen sechs und acht ein ordentliches Formel-2-Debüt gefeiert - richtig Eindruck machte der Ferrari-Junior dann aber bei seiner Ausfahrt im SF90. "Ich finde nicht, dass er seinem Vater besonders ähnlich sieht. Aber wie er die Dinge angeht, wie er sich für das Auto interessiert, darin ähnelt er seinem Vater sehr", meinte Scuderia-Teamchef Mattia Binotto. Der amtierende Formel-3-Europameister habe einen "guten Job" darin gemacht, "das Auto kennenzulernen, das Team kennenzulernen und den Wagen Runde für Runde näher ans Limit zu bringen".

Ein schneller Aufstieg in die Formel 1 ist für Schumacher trotz des Lobs von allen Seiten derzeit kein Thema. Es gebe "noch keinen Plan", wie lange er erst einmal in der Nachwuchsserie Erfahrungen sammeln will. "Ich habe mein erstes Wochenende in der Formel 2 hinter mir, jetzt will ich schauen, wie es sich entwickelt", sagte Schumacher: "Ich habe einen Test in der Formel 1 bestritten, aber für mich liegt der Fokus weiter voll auf der Formel 2." Für Baku ist er bereit.

Quelle: n-tv.de, sid/jho

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