Formel1

Aber Bottas bleibt in Formel 1 Russell steigt bei Mercedes zu Hamilton auf

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Russell wechselt von einem klar unterlegenen in ein siegfähiges Team.

(Foto: imago images/HochZwei)

Beim Großen Preis von Belgien beweist George Russell erneut sein Potenzial und jetzt zahlt sich das aus. Wie ntv erfahren hat, rückt der Formel-1-Hoffnungsträger zur neuen Saison zu Mercedes auf. Valtteri Bottas muss sein Cockpit räumen - findet aber ein neues. Dafür hört ein großer Name auf.

George Russell fährt in der Formel-1-Saison 2022 für Mercedes. Was seit Wochen, seit Monaten gemutmaßt und spekuliert wurde, ist nach Informationen von ntv und RTL jetzt beschlossene Sache. Der 23-Jährige steigt vom unterlegenen Williams-Rennstall auf zum Seriensieger und löst bei den Silberpfeilen den Vizeweltmeister der vergangenen beiden Jahre ab. Valtteri Bottas muss sein Cockpit räumen, Lewis Hamilton bekommt einen neuen, einen jungen, einen aufstrebenden Teamkollegen, der nicht erst seit seinem herausragenden Auftritt beim Großen Preis von Belgien als kommender Weltmeister gilt.

Die Entscheidung von Mercedes für Russell und gegen Bottas war längst ein offenes Geheimnis, die offizielle Verkündung steht jedoch noch aus. Sie dürfte allerdings deutlich nähergerückt sein, weil auch die Zukunft des Finnen inzwischen geklärt ist. Der neunfache Grand-Prix-Sieger, 2017 als Nachfolger von Nico Rosberg verpflichtet, bleibt in der Formel 1 und fährt im kommenden Jahr für Alfa Romeo.

Dort übernimmt Bottas das Cockpit seines Landsmannes Kimi Räikkönen. Der 41-Jährige, der 2001 für Sauber in der Königsklasse debütierte und seit 2019 wieder für das Team fährt, das inzwischen Alfa Romeo heißt, beendet dann seine eindrucksvolle Karriere.

Keine Veränderung bei Mick Schumacher

Die Besetzung des zweiten Mercedes war die letzte große Frage, die auf dem Fahrermarkt der Formel 1 noch unbeantwortet geblieben war. Red Bull setzt weiter auf Max Verstappen und Sergio Perez, bei Aston Martin gilt ein Verbleib von Sebastian Vettel als sicher. Alpha Tauri wird aller Voraussicht auch 2022 mit Pierre Gasly und Yuki Tsunoda antreten. Gerüchte, dass Mick Schumacher ebenfalls zu Alfa wechseln könnte, bestätigen sich ntv/RTL-Informationen zufolge nicht. Der 22-Jährige geht auch in der kommenden Saison für den US-Rennstall Haas an den Start.

Offen ist dagegen noch, wer die von Russell hinterlassene Lücke bei Williams füllt. Dort hatte Mercedes den Formel-2-Champion aus 2018 in den beiden Vorjahren untergebracht, als Kandidat gilt Formel-E-Weltmeister Nyck de Vries. Russell hatte einst mit einer Power-Point-Präsentation so viel Eindruck auf Toto Wolff gemacht, dass der Motorsportchef der Silbernen ihn anschließend für das Nachwuchsprogramm verpflichtete.

Spätestens mit seinem zweiten Platz in der Qualifikation zum Großen Preis von Belgien zeigte der junge Brite, dass er bereit für größere Aufgaben ist. Sein erstes Podium resultierte dann daraus, dass im Dauerregen der Ardennen nur eine Farce von "Rennen" möglich war, die nach weniger als dreieinhalb Minuten hinter dem Safety-Car beendet wurde.

Quelle: ntv.de, tsi

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