Formel1

Virtual F1 mit Leclerc & Co. Schumacher duelliert sich mit Man-City-Star

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Bei seinem turbulenten F1-"Debüt" in Interlagos hatte Schumacher die Punkteränge als Elfter knapp verpasst.

(Foto: imago images/HochZwei/Suer)

Die virtuelle Formel 1 macht Station in Spanien. David Schumacher trifft dort auf Fußballprofis von Real Madrid, Manchester City und dem FC Barcelona. Aber auch die echten Piloten steigen in den Simulator. Für einen von ihnen geht es darum, zurückzuschlagen.

David Schumachers virtueller Ritt durch die Formel 1 geht weiter: Nach seiner Premiere in Brasilien wird der 18-Jährige auch beim F1 Virtual Grand Prix von Spanien (Sonntag, ab 19 Uhr live bei ntv.de) für Racing Point im Simulator sitzen. Eigentlich hätte an diesem Wochenende die Formel 1 erstmals Station in Europa gemacht - aufgrund der Coronavirus-Pandemie peilt die Serie nun einen Start mit Geisterrennen Anfang Juli in Österreich an.

Bei seinem turbulenten F1-"Debüt" in Interlagos hatte Schumacher die Punkteränge als Elfter knapp verpasst. An der Spitze beendete Red-Bull-Pilot Alexander Albon in einem spannenden Rennen die Siegesserie von Ferrari-Fahrer Charles Leclerc. Der Monegasse hatte die beiden vorherigen virtuellen Grands Prix überlegen gewonnen und wird sich nun die Krone zurückholen wollen. Schumacher dagegen machten ein Startcrash und ein unverschuldeter Dreher im animierten São Paulo das Leben schwer. Angesichts dessen schrieb sich Schumacher nach dem Rennen bei RTL.de ein "ganz gut" ins Arbeitszeugnis seines ersten virtuellen Auftritts in der Königsklasse.

Auf dem Circuit de Catalunya soll es für den Sohn von Ralf Schumacher aber noch besser laufen. Sein Vorteil: Anders als die Buckelpiste von Interlagos ist er den topfebenen Kurs vor den Toren Barcelonas bereits "in echt" gefahren. Im vergangenen Jahr fuhr er dort im Rahmen der europäischen Formel-3-Meisterschaft in drei Rennen zu zwei Siegen und einem dritten Platz.

"El Clasico" auf der Rennstrecke

"Ich glaube schon, dass David Punkte machen kann. Er hat jetzt ein bisschen mehr Erfahrung und kennt, anders als bei der Premiere, diesmal die Strecke", sagt Heiko Wasser zu den Schumacher-Aussichten in Katalonien. Der langjährige F1-Kommentator wird das Rennen wieder zusammen mit RTL-Moderator Florian König im Livestream begleiten.

Der Grand Prix im Livestream

Wir zeigen den Virtual Grand Prix in Spanien am Sonntag ab 19 Uhr im Livestream auf ntv.de sowie auf unseren Portalen RTL.de und sport.de. Kommentiert wird das Rennen von den RTL-Stimmen Heiko Wasser und Florian König. Während der 90-minütigen Übertragung sind zudem wieder Gespräche mit F1-Experten zu aktuellen Themen rund um die Formel 1 geplant.

Auch König freut sich auf das nächste Schumacher-Rennen in der virtuellen Formel 1. "Davids Premiere war prima. Auf der Strecke, aber auch durch seine sympathische Art, hat er klasse performt. Ich denke, er wird sich beim zweiten Auftritt noch besser verkaufen."

Auch an diesem Wochenende ist das Starterfeld wieder mit klangvollem Namen bestückt: Red Bull hat Sergio Agüero als Teamkollegen für Albon verpflichtet, der Stürmer von Manchester City gibt sein Debüt am Simulator. Beim FC Barcelona ist Haas fündig geworden, Arthur Melo tritt für den US-Rennstall an. Thibaut Courtois, Torhüter bei Real Madrid, geht für Alfa Romeo an den Start. Dazu kommen mit Leclerc (Ferrari), Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), Lando Norris (McLaren) sowie George Russell und Nicholas Latifi (Williams) eine ganze Reihe "echter" F1-Piloten.

Quelle: ntv.de, tsi/rtl.de