Formel1

"Das muss aufhören" Schumacher knöpft sich Vettels Attitüde vor

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Grün ist die Hoffnung.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Der Auftakt in die Formel-1-Saison verläuft für Sebastian Vettel alles andere als optimal. Ex-Pilot Ralf Schumacher kritisiert den Aston-Martin-Piloten nun für sein Selbstmitleid. Stattdessen müsse er dringend beweisen, dass er zumindest Team-intern der Schnellste ist. Er zeigt aber auch Nachsicht.

Der ehemalige Formel-1-Fahrer Ralf Schumacher empfiehlt Sebastian Vettel nach dessen schwachem Saisonauftakt dringend mehr Durchhaltevermögen. "Das Wehleidige muss aufhören", sagte Schumacher bei Sport1. Vettel müsse nach Platz 15 beim Großen Preis von Bahrain "jetzt Gas geben. Auf jeden Fall muss er mal schneller sein als sein Teamkollege." Über das gesamte Auftaktwochenende hinweg hatte Lance Stroll vor dem vierfachen Weltmeister gelegen.

Schumacher zeigte allerdings auch Verständnis für die schwierige Situation des viermaligen Weltmeisters, der vor der Saison von Ferrari zu Aston Martin gewechselt war. "Er ist nicht uneinsichtig. Ich verstehe den Frust von Sebastian", sagte der 45 Jahre alte sechsfache Grand-Prix-Sieger: "Er hatte alles andere als ein perfektes Wochenende. Das begann schon im Qualifying nicht schön für Sebastian."

Nach seinem ohnehin verpatzten ersten Qualifying im unterlegenen Wagen war Vettel wegen Missachtens gelber Flaggen ans Ende des Feldes strafversetzt worden. Im Rennen warf ihn eine Kollision mit Esteban Ocon im Alpine weit zurück. "Ich fühle mich nicht zu Hause im Auto, viele Dinge kämpfen da gegen mich, sodass ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren kann", sagte Vettel im Anschluss. Zudem kassierte er für diese beiden Aktionen insgesamt fünf Strafpunkte - bei zwölf Zählern innerhalb eines Kalenderjahres folgt den Regeln nach eine Sperre für ein Rennwochenende.

Das Königsklassen-Debüt seines Neffen Mick auf Platz 16 schätzte Schumacher positiv ein: "Mick hat es toll gemacht bis auf den einen Fehler." Der 22-Jährige hatte in der Anfangsphase des Rennens die Kontrolle über den Boliden verloren und sich gedreht, konnte aber ohne Schäden am Auto weiterfahren. Auf Dauer werde es für den Neuling im unterlegenen Haas-Ferrari allerdings "nicht leicht. Das Auto ist langsam und schwer zu fahren. Er wird weiter da hinten rumfahren."

Quelle: ntv.de, tsi/sid

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