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Auch vor Uefa-Schiedsrichterboss Pierluigi Collina machten die Falter nicht halt.
Auch vor Uefa-Schiedsrichterboss Pierluigi Collina machten die Falter nicht halt.(Foto: REUTERS)
Sonntag, 10. Juli 2016

Invasion vorm Anpfiff des EM-Finals: Tausende Falter fallen ins Stade de France ein

Eine merkwürdige Falter-Plage im Stade de France rückt vor dem Anpfiff des EM-Finals zwischen Frankreich und Portugal den Fußball kurzzeitig in den Hintergrund. Unzählige Tiere bevölkern den Rasen, belästigen Spieler und Offizielle. Es ist nicht die einzige Kuriosität.

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Vor dem Anpfiff des EM-Finals zwischen Frankreich und Portugal haben sich auf dem Rasen des Stade de France zahlreiche Falter breitgemacht. Tausende der recht großen Insekten bevölkerten den Rasen. Vor allem das Schiedsrichter-Team um Mark Clattenburg hatte beim Begehen des Platzes große Mühe, sich die Tiere vom Hals zu halten. Kurz bevor beide Teams zum Aufwärmen den Innenraum betraten, brachten die Rasensprenger ein wenig Besserung.

Dennoch mussten sich Trainer, Spieler und Offizielle zahlreiche Tiere vom Kopf wedeln. Von den elektronischen Werbebanden mussten die Falter von Technikern mit Besen entfernt werden. Die Zeitung "L'Equipe" schrieb auf ihrer Homepage bereits von der "Invasion der Falter im Stade de France".

Grund dafür: Von Samstag auf Sonntag war die Stadionbeleuchtung angeblieben. Laut ARD sollte das dazu dienen, um im vom Terror geplagten Frankreich mit dem gleißenden Licht in der Nacht vor dem Spiel für mehr Sicherheit zu sorgen. Unerwünschter Nebeneffekt dieser vorsorglich getroffenen Maßnahme war jedoch: Sie zog die Plagegeister an, und zwar massenhaft.

Die ungewöhnlichen Finalgäste waren aber nicht die einzige Kuriosität vor dem Anpfiff im Stade de France. Für eine weitere sorgte die Europäische Fußball-Union Uefa mit ihrer Wetterprognose. Die lautete nämlich: 28 Grad, eine Luftfeuchtigkeit von 38 Prozent - und Schnee.

Den kündigte die Uefa trotz der sommerlichen Temperaturen auf dem offiziellen Aufstellungsbogen an, der vor dem Anpfiff im Stadion verteilt wurde.

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Quelle: n-tv.de