Fußball-EM

Keine Torjägerkanone als Trostpflaster Torres fängt Gomez noch ab

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Fernando Torres: 2008 war er Siegtorschütze im EM-Finale, 2012 ist er Torschützenkönig.

(Foto: dpa)

Ein perfekter Kurzeinsatz im EM-Finale gegen Italien macht Spaniens Edeljoker Fernando Torres zum besten Torjäger der EM 2012. 18 Spielminuten reichen dem Stürmer, um ein Tor und eine Vorlage zu verbuchen - und DFB-Angreifer Mario Gomez sein EM-Trostpflaster wieder abzureißen.

Mario Gomez hat den Titel als EM-Torschützenkönig zwei Minuten vor dem Ende des Endspiels zwischen Spanien und Italien (4:0) an Fernando Torres verloren. Der spanische Stürmer sicherte sich mit der Vorlage für seinen Clubkollegen Juan Mata vom FC Chelsea den persönlichen Titel. Er tritt die Nachfolge von David Villa an, der 2008 mit vier Toren die Torjägerliste angeführt hatte.

Torres hat drei Tore und eine Vorlage auf seinem Konto, exakt wie Gomez, der aber mehr Spielminuten aufzuweisen hat als der spanische Stürmer und damit im offiziellen Uefa-Ranking hinter Torres zurückfällt.

Gomez erzielte seine drei EM-Tore in den Vorrundenpartien der DFB-Elf gegen Portugal (1:0) und die Niederlande (2:1) und leistete einen Assist für Lukas Podolski gegen Dänemark (2:1). Torres traf doppelt in der Vorrunde beim 4:0 gegen Irland und im Finale neun Minuten nach seiner Einwechslung zum 3:0. Dann legte er noch für Mata auf.

Damit haben Torres und Gomez ebenso viele Treffer auf ihren Konten wie Mario Balotelli (Italien), Alan Dsagojew (Russland), Mario Mandzukic (Kroatien) und Cristiano Ronaldo (Portugal), die jedoch alle keinen Assist aufweisen.

Quelle: ntv.de, dpa