Sport
Montag, 13. Juni 2016

Deutscher Abwehrchef: Wird's mal eng, kommt Boateng

Die Tore haben andere gemacht, aber Jérôme Boateng sorgt weiter für große Schlagzeilen. Mit seiner sensationellen Rettungstat auf der Torlinie war er der Held des deutschen EM-Auftakts gegen die Ukraine. Mancher einer traut ihm noch größeres zu.

Der EM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine war vor allem im ersten Durchgang noch recht mühsam erarbeitet. Nach dem Führungstreffer durch Shkodran Mustafi brachten die Ukrainer die deutschen Abwehrspieler um Jérôme Boateng einige Male in Verlegenheit. Neben Manuel Neuer, der zwei hochkarätige Torgelegenheiten mit seinen Glanzparaden vereitelte, sorgte auch Boateng mit einer akrobatischen Einlage für Gesprächsstoff.

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Es läuft die 37. Spielminute. Yarmolenko flankt von rechts, am langen Pfosten steht Konoplyanka vollkommen frei. Doch die Ukrainer machen die Rechnung ohne Boateng, der deutsche Abwehrchef lauert hinter dem Ukrainer und wirft sich mustergültig in den Ball. Bei seinem akrobatischen Klärungsversuch lenkt Boateng den Ball zwar fast noch selbst ins eigene Tor, kann das Runde dann aber in höchster Not doch noch von der Torlinie kratzen.

Damit geht Boateng neben Schweinsteiger als einer der Helden aus der Partie und wird einmal mehr im Netz als "Lieblingsnachbar" gefeiert. Auch der Bundestrainer betont: "Es ist gut, wenn man einen Jérôme als Nachbarn hat in der Abwehr". Und Nationalspieler Antonio Rüdiger, der für die Nationalmannschaft nominiert wurde, wegen einer Knieverletzung jedoch ausfiel, zeigt sich begeistert: "Lieblingsnachbar! Szene des Tages!"

 
 

 


 
 

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Quelle: n-tv.de