Fußball

Auch Ajax scheitert früh Arsenal blamiert sich in der Europa League

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Hängende Köpfe bei den ehemaligen Bundesliga-Profis Xhaka und Sokratis.

(Foto: REUTERS)

Während der Europaliaabend aus Sicht der Fußball-Bundesligisten erfreulich verläuft, müssen die deutschen Fußballer im Dienst des FC Arsenal die europäischen Titelhoffnungen begraben. Die Gunners scheiden ebenso überraschend aus wie Ajax Amsterdam.

Die deutschen Fußballprofis Bernd Leno, Mesut Özil und Shkodran Mustafi sind mit dem FC Arsenal in der Zwischenrunde der Europaliga ausgeschieden. Die Gunners verloren nach einer nervenaufreibenden Verlängerung noch mit 1:2 (0:1, 0:0) gegen Olympiakos Piräus. Der frühere Bundesligaprofi Pierre-Emerick Aubameyang hatte Arsenal in der 113. Minute mit einem Seitfallzieher nach Özil-Flanke zunächst den Ausgleich beschert, doch Youssef El-Arabi (120.) warf die Londoner in den Schlusssekunden aus dem Wettbewerb. Das Hinspiel hatte Arsenal 1:0 gewonnen.

Die Mitfavoriten Manchester United, Inter Mailand und FC Sevilla gaben sich dagegen keine Blöße. Manchester United gewann 5:0 (3:0) gegen den FC Brügge, Rekordsieger Sevilla reichte ein 0:0 gegen CFR Cluj wegen des Auswärtstores beim 1:1 in Rumänien zum Weiterkommen. Inter Mailand, das wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus in Italien vor leeren Rängen spielen musste, gewann mit 2:1 (2:1) gegen Ludogorez Rasgrad. AS Rom zitterte sich mit einem 1:1 (1:1) bei KAA Gent ins Achtelfinale. Das Hinspiel hatte Rom 1:0 gewonnen.

Für den letztjährigen Champions-League-Halbfinalisten Ajax Amsterdam ist der Wettbewerb beendet. Die Niederländer gewannen am Donnerstagabend zwar mit 2:1 (1:1) gegen den FC Getafe, das Hinspiel hatte Ajax aber mit 0:2 verloren. Ausgeschieden sind auch Benfica Lissabon mit Julian Weigl (3:3 gegen Schachtjor Donezk) und Celtic Glasgow (1:3 gegen den FC Kopenhagen).

Aus der Bundesliga hatten am zuvor Bayer Leverkusen (3:1 beim FC Porto) und der VfL Wolfsburg (3:0 bei Malmö FF) das Achtelfinale erreicht. Die Partie von Eintracht Frankfurt bei Red Bull Salzburg wurde auf Freitag (18 Uhr bei Nitro und im ntv.de-Liveticker) verlegt.

Quelle: ntv.de, mba/dpa