Fußball

Fußball-EM 2021: Playoffs BVB-Star Haaland muss bei EM zuschauen

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Haalands Norweger verpassen die EM.

(Foto: imago images/Bildbyran)

Portugal und Frankreich stehen als Gruppengegner der DFB-Elf bei der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr bereits fest. Nun könnte auch noch Island dazukommen - oder Ungarn. Für Dortmunds Jungstar Erling Haaland ist der Traum von der EM dagegen bereits geplatzt.

Deutschland trifft in der Gruppenphase der Fußball-Europameisterschaft im kommenden Jahr auch auf Island oder Co-Gastgeber Ungarn. Beide Nationen erreichten das Playoff-Finale, der Sieger bekommt das Ticket für die ins kommende Jahr verschobene Endrunde. Island, das bei der EM 2016 sensationell das Viertelfinale erreicht hatte, gewann mit 2:1 (2:0) gegen Rumänien. Ungarn, das 2021 zwei von drei Gruppenspielen in Budapest absolvieren würde, siegte mit 3:1 (1:0) in Bulgarien. Das Playoff-Finale beider Auswahlteams findet am 12. November statt.

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Islands Gunnarsson (r.) im Kampf um den Ball, Island selbst kämpft noch um ein Ticket für die Euro 2021.

(Foto: picture alliance/dpa)

Als deutsche Gruppengegner standen bereits nach der regulären EM-Qualifikation sowie der Auslosung Portugal und Frankreich fest. Die DFB-Auswahl bestreitet alle Partien der Vorrunde in der Münchner Allianz Arena. Am 15. Juni 2021 geht es gegen Frankreich, vier Tage später gegen Portugal. Am 23. Juni findet das abschließende Gruppenspiel gegen den Playoff-Sieger statt. Das EM-Finale in London ist auf den 11. Juli terminiert.

Haaland fährt nicht zur EM

Das Turnier in zwölf Ländern wird im kommenden Jahr ohne Borussia Dortmunds Jungstar Erling Haaland stattfinden. Der 20-Jährige verlor mit Norwegen das Halbfinale des Playoff-Wegs C gegen Serbien mit 1:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung. Ebenfalls keine Chance mehr auf ein EM-Ticket haben Belarus nach einem 0:1 in Georgien und der Kosovo (1:2 in Nordmazedonien).

Für Island war am Donnerstag der frühere Hoffenheimer Bundesliga-Profi Gylfi Sigurdsson (16. und 35. Minute) zweimal erfolgreich. Den Anschlusstreffer erzielte Alexandru Maxim, der bis zum Sommer beim FSV Mainz 05 unter Vertrag gestanden hatte. Für Ungarn trafen Willi Orban von RB Leipzig (17.) sowie Zsolt Kalmár (47.) und Nemanja Nikolic (75.). Das Tor von Georgi Yomov (89.) kam für Bulgarien zu spät.

Quelle: ntv.de, bad/dpa