Fußball

Auch Zagreb und Piräus weiter Belgrad zittert sich in die Champions League

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Roter Stern Belgrad darf jubeln: In der Champions League warten große Gegner und viel Geld.

(Foto: REUTERS)

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Marko Marin hat mit Roter Stern Belgrad den Einzug in die Gruppenphase geschafft. Nach einem späten Eigentor muss der serbische Meister jedoch bis zum Schluss bangen. Piräus und Zagreb dürfen dagegen früh feiern.

Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Marko Marin hat als Kapitän mit Roter Stern Belgrad den Einzug in die Gruppenphase der Champions League geschafft. Der serbische Meister qualifizierte sich durch ein 1:1 (0:0) im Play-off-Rückspiel gegen Young Boys Bern, nachdem er in der vergangenen Woche ein 2:2 in der Schweiz erreicht hatte.

Im Rückspiel im Belgrader Hexenkessel "Marakana" ging Belgrad in der 59. Minute durch Aleksa Vukanovic in Führung. Marin hatte den Spielzug zum 1:0 eingeleitet. Durch ein Eigentor von Mohamed Ben Nabouhane (81.) wurde die Schlussphase noch einmal spannend. In der siebten Minute der Nachspiezeit sah Tomane aufseiten der Hausherren noch die Gelb-Rote Karte.

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Ein Panzer in den Vereinsfarben stand vor dem Stadion des serbischen Meisters.

(Foto: dpa)

Vor dem Spiel hatte ein vor dem eigenen Stadion geparkter Panzer eine heftige Kontroverse ausgelöst. Laut serbischen Medienberichten hatte ein Fanclub die Aktion initiiert, der Panzer steht seit Montag vor dem als "Marakana von Belgrad" bekannten Stadion Rajko Mitic. Während des Hinspiels gegen Bern (2:2) vor einer Woche hatten maskierte Angreifer zwei Bars serbischer Fans in Kroatien angegriffen. Der Vorfall löste hitzige Diskussionen zwischen Politikern beider Länder aus.

Piräus und Zagreb sicher weiter

Zudem qualifizierten sich der griechische Rekordchampion Olympiakos Piräus und der kroatischen Meister Dinamo Zagreb für den wichtigsten Vereinswettbewerb der Welt. Piräus gewann nach dem 4:0 im Hinspiel gegen den russischen Vertreter FK Krasnodar auch das Rückspiel mit 2:1 (1:1). Zagreb konnte sich dank des 2:0 vor einer Woche bei Rosenborg Trondheim in Norwegen ein 1:1 (0:1) erlauben.

Am Mittwoch kann noch ein weiterer Deutscher Champions-League-Träume wahr werden lassen: Nach einem 0:0 im Hinspiel kann APOEL Nikosia, das vom ehemaligen Bundesliga-Coach Thomas Doll trainiert wird, gegen den großen Favoriten Ajax Amsterdam auf eine Sensation hoffen. Das Rückspiel findet in den Niederlanden statt. Ajax Amsterdam schied im vergangenen Jahr im Halbfinale des Wettbewerbs aus.

Die Gruppenphase der Königsklasse wird am Donnerstagabend in Monaco ausgelost. Dann warten auch die Bundesligisten Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen auf ihre Gruppengegner.

Quelle: n-tv.de, ter/sid/dpa

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