Fußball-Profi Omar Elabdellaoui hat sich bei Silvester-Feierlichkeiten offenbar schwer verletzt. Der frühere Braunschweiger, aktuell beim türkischen Rekordmeister Galatasaray unter Vertrag, hat sich nach Klubangaben bei einem Unfall in seinem Haus Verbrennungen im Gesicht, eine Augenverletzung und Blessuren an der Hand zugezogen. Elabdellaoui soll ein Feuerwerkskörper in der Hand explodiert sein. Galatasaray bestätigte den Unfall, der Spieler sei ins Krankenhaus gebracht worden. "Er schwebt nicht in Lebensgefahr", teilte der Klub mit, der Fußball-Profi sei bei Bewusstsein.
Galatasarays Vizepräsident Abdurrahim Albayrak, Trainer Fatih Terim und Arda Turan waren ins Krankenhaus geeilt, um Elabdellaoui zu besuchen. Medienberichten zufolge wird untersucht, inwiefern die Sehkraft beeinträchtigt worden sein könnte. Albayrak sagte türkischen Medien, Elabdellaoui könne sprechen und auf die Ärzte reagieren. Omars Augen werden gewaschen, dann werde man mehr wissen. Der Norweger sei "unser Herz, unsere Lunge".
Ärger gab es bei den Gala-Verantwortlichen über Bilder des verletzten Spielers, die in den sozialen Medien geteilt wurden. "Der Spieler hat drei Kinder", sagte Albayrak, das Verbreiten der Bilder sei gewissenlos. Genesungswünsche kamen umgehend von Galatasarays Lokalrivalen Fenerbace Istanbul: "Wir wünschen dem Fußballer des Galatasaray Sports Club, Omar Elabdellaoui, eine schnelle Heilung und hoffen, dass er sich so schnell wie möglich erholt."
Elabdellaoui war bereits im Herbst ungewollt in die Schlagzeilen geraten. Nach einem positiven Coronatest beim Vize-Kapitän war die gesamte norwegische Nationalmannschaft unter Quarantäne gestellt worden. Das Länderspiel in der Nations League gegen Rumänien musste abgesagt werden.

