Fußball

Wieder schwere Fehler von Kepa Chelsea patzt bei Werners großer Gala

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Zwei Tore, eine Vorlage: Timo Werner spielte groß auf.

(Foto: AP)

Timo Werner trifft doppelt und auch Kai Havertz erzielt für den FC Chelsea ein Tor - doch das reicht nicht, um den FC Southampton zu besiegen. Das liegt auch daran, dass der umstrittene Torwart Kepa, der für den verletzten Eduard Mendy spielt, sich erneut schwere Patzer leistet.

Trotz der ersten Premier-League-Tore der deutschen Fußball-Nationalspieler Timo Werner und Kai Havertz hat der FC Chelsea einen Heimerfolg gegen den FC Southampton verpasst. Beim 3:3 (2:1) verspielte die Mannschaft von Trainer Frank Lampard den Sieg erst in der Nachspielzeit. Werner war ein Doppelpack (43./57. Minute) gegen das Team seines früheren Trainers bei RB Leipzig, Ralph Hasenhüttl, gelungen.

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste aus Southampton durch Danny Ings (43.) - nach Ballverlust von Havertz - und Che Adams (57.) schoss Havertz (59.) die Blues erneut in Führung. Doch der frühere Gladbacher Jannik Vestergaard (90.+2) glich kurz vor dem Abpfiff aus. Chelsea zeigte in der Abwehr große Schwächen. Insbesondere der umstrittene Torwart Kepa, der für den verletzten Eduard Mendy spielte, leistete sich erneut schwere Patzer und hatte maßgeblichen Anteil an den Gegentoren.

Liverpool verpasst Derbysieg

Die beiden deutschen Torschützen des FC Chelsea waren im Sommer aus der Bundesliga zu den Blues gewechselt. Werner war für rund 53 Millionen Euro von RB Leipzig nach London gekommen, Havertz für rund 100 Millionen Euro von Bayer Leverkusen. Beide Neuzugänge hatten bereits im Ligapokal getroffen, Havertz sogar dreimal in einem Spiel.

Jürgen Klopp und der FC Liverpool hatten zuvor im 237. Merseyside-Derby gegen den FC Everton einen Prestigesieg verpasst. Trotz zweimaliger Führung musste sich der Meister beim ewigen Rivalen mit einem 2:2 (1:1) begnügen und blieb zum zweiten Mal in Folge sieglos. Mit zehn Punkten aus fünf Spielen liegen die Reds weiter hinter dem ungeschlagenen Tabellenführer (13) aus der direkten Nachbarschaft.

Quelle: ntv.de, tno/sid/dpa