Fußball

Nürnberg pirscht ins Mittelfeld Dynamo kann auswärts doch noch siegen

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Ungeahnter Jubel: Dresden siegt mal wieder - und dann auch noch auswärts.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Dynamo Dresden hat seit fast elf Monaten auswärts nicht gewinnen können - bis jetzt. Denn die Sachsen drehen in der 2. Fußball-Bundesliga die Partie bei Jahn Regensburg. Ebenfalls auswärts erfolgreich ist der 1. FC Nürnberg beim Abstiegskandidaten Karlsruher SC.

SSV Jahn Regensburg - Dynamo Dresden 1:2 (0:0)

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden ist ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf geglückt. Das Tabellenschlusslicht feierte durch das 2:1 (0:0) bei Jahn Regensburg im zwölften Anlauf den ersten Auswärtssieg in dieser Saison und verkürzte den Rückstand auf den Relegationsplatz auf drei Punkte.

Erik Wekesser (63.) brachte die Gastgeber zwar in Führung, doch Patrick Schmidt (69.) und Simon Makienok (77.) drehten mit ihren Toren die Begegnung. Die Gastgeber diktierten vor 11.309 Zuschauern von Beginn an das Geschehen und drängten Dresden in die Defensive. Doch Dynamo-Schlussmann Kevin Broll bewahrte sein Team vor einem Rückstand und parierte unter anderem gegen Andreas Albers (14.) und Benedikt Saller (25.) stark.

Die Sachsen verstärkten im zweiten Durchgang war ihre Offensivbemühungen, doch der Führungstreffer gelang Regensburg. Doch die Gäste zeigten sich davon unbeeindruckt. Nach starker Vorarbeit von Brian Hamalainen glich Schmidt aus. Makienok sorgte per Abstauber für den Dresdner Sieg.

Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)

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Trainer Jens Keller wird von seinem Team erlöst.

(Foto: imago images/Sportfoto Rudel)

Absteiger 1. FC Nürnberg hat einen Big Point gelandet. Die Franken gewannen das Kellerduell beim Karlsruher SC in einem zähen Spiel mit 1:0 (0:0) und sprangen mit nun 29 Punkten zumindest vorübergehend auf den elften Platz. Der KSC (24) schwebt als 16. weiterhin in akuter Abstiegsgefahr und könnte im Laufe des 24. Spieltags noch vom SV Wehen Wiesbaden überholt werden.

Patrick Erras (74.) erlöste den Club, der 25-Jährige drückte den Ball aus wenigen Metern per Kopf über die Linie. KSC-Torhüter Benjamin Uphoff hatte zuvor einen Eckball von Johannes Geis durch die Finger rutschen lassen. Vor dem Treffer hatten sich die Teams ein offenes Duell geliefert. Beide suchten den Weg in die Offensive und erspielten sich auch einige Möglichkeiten - beim Abschluss oder dem letzten Zuspiel fehlte aber die Präzision.

Das Führungstor spielte den Gästen in die Karten - das Team von Trainer Jens Keller konnte sich fortan mehr auf die Defensive und Konter konzentrieren. Der KSC dagegen fand weiter kaum Lücken, gefährlich wurde es nur bei einem Volley von Philipp Hofmann (78). In der Schlussphase forderte Karlsruhe vergeblich einen Elfmeter, nachdem Nürnbergs Robin Hack seinen Gegenspieler Manuel Stiefler bei einem Befreiungsschlag zu Fall gebracht hatte (81.).

Quelle: ntv.de, ara/sid