Fußball

Nach Eklat beim Gold Cup Ex-Frankreich-Star Malouda gesperrt

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Florent Malouda hat vorerst Stadionverbot bei allen Fifa-Pflichtspielen.

(Foto: AP)

Als Kapitän führt Florent Malouda sein Heimatland Französisch-Guyana beim Gold Cup aufs Feld. Nur: Malouda ist wegen seiner 80 Fußballländerspiele für Frankreich gar nicht spielberechtigt. Das hat jetzt Folgen für Spieler und Team.

Nach dem umstrittenen Länderspieleinsatz des früheren französischen Nationalspielers Florent Malouda für Französisch-Guyana sind Strafen gegen den Fußballer und dessen neuen Verband verhängt worden. Der Fußball-Kontinentalverband Concacaf sperrte Malouda für zwei Spiele und belegte den Verband von Französisch-Guyana mit einer Geldbuße in unbekannter Höhe.

Grund für die Strafe ist der Einsatz Maloudas beim zweiten Gruppenspiel des Gold Cups in den USA, wo Französisch-Guyana am Dienstag in Houston auf Honduras traf. Beim torlosen 0:0 stand Malouda auf dem Spielfeld, obwohl der Kontinentalverband zuvor erklärt hatte, der 37-Jährige sei nicht spielberechtigt. Malouda ist in Französisch-Guyana geboren und absolvierte 80 Länderspiele für Frankreich. Französisch-Guyana gehört der Concacaf an, nicht aber dem Fußball-Weltverband Fifa.

Daher konnte Malouda in der Vergangenheit zwar in Freundschaftsspielen für die Auswahl des französischen Überseegebietes auflaufen, nicht aber in offiziellen Fifa-Wettbewerben - und ein solcher ist der Gold Cup. Neben der Geldstrafe und der Sperre, die Malouda auch den Zutritt zum Stadion verbietet, entschied die Kommission, das Spiel vom Dienstag mit 3:0 für Honduras zu werten.

Durch die Entscheidung rutschte Französisch-Guyana in der Gruppe A auf den letzten Tabellenplatz ab und beendete das Turnier schließlich ohne Punkte. Im letzten Gruppenspiel verlor das Team mit 0:3 (0:1) gegen Costa Rica, das sich damit den Gruppensieg und den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Für Costa-Rica trafen Ariel Rodriguez (4.), Rodney Wallace (79.) and David Ramirez (83.). Kanada (5 Punkte) reichte ein 0:0 gegen Honduras zum Erreichen der K.o.-Runde.

Quelle: ntv.de, cwo/dpa

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