Fußball

Kein neuer Vertrag im Sommer FC Bayern setzt Boateng wohl vor die Tür

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Das zehnte Jahr in München scheint Boatengs letztes zu sein.

(Foto: SvenSimon / POOL)

Die Zukunft von Jérôme Boateng beschäftigt den FC Bayern schon länger. Der Abwehrspieler war schon fast weg, ist mittlerweile aber wieder fester Teil der Abwehr. Dennoch lässt der Klub den 32-Jährigen im Sommer offenbar ziehen.

Nach zehn Jahren endet die Ära von Jérôme Boateng beim FC Bayern im kommenden Sommer endgültig. Wie der "Kicker" berichtet, ist der Beschluss, den Vertrag des 32-jährigen Innenverteidigers nicht zu verlängern, seit kurzem gefasst und vom Aufsichtsrat der FC Bayern München AG beschlossen. Demnach wurde dem Abwehrspieler und seinem Berater diese "definitive Entscheidung" bereits mitgeteilt.

Die Personalie Boateng sorgte an der Säbener Straße in den vergangenen Wochen immer wieder für Wirbel. Obwohl der Ex-Nationalspieler mit 30 Pflichtspielen in der laufenden Spielzeit am aktuellen Erfolg des Rekordmeisters mit zuweilen starken Leistungen seinen Anteil hat, konnte er sich in München nicht für ein weiteres Engagement empfehlen.

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Boatengs vereinsinterner "Intimfeind" Uli Hoeneß sorgte darüber hinaus zuletzt mit einer Aussage zum möglichem DFB-Comeback des 76-maligen Nationalspielers für Aufsehen. Boateng würde Hoeneß an Jogi Löws Stelle nicht mit zur EM im kommenden Sommer nehmen, tat Hoeneß in seiner neuen Rolle als RTL-Experte kund. Boatengs Teamkollege Thomas Müller sowie BVB-Abwehrchef Mats Hummels hätten dagegen Plätze im deutschen Aufgebot für die Endrunde verdient, so der langjährige Manager, Präsident und Aufsichtsratschef des FC Bayern.

Trainer Hansi Flick kritisierte Hoeneß daraufhin für dessen Einschätzung und stellte sich schützend vor seinen Spieler. "Ich kenne es von Bayern München, dass man seine Spieler immer unterstützt", sagte der Erfolgscoach. Der 2011 von Manchester City zum Rekordmeister gewechselte Boateng selbst hielt sich bislang öffentlich mit einer Reaktion auf das vermeintliche Bayern-Aus zurück. Laut "Sport1" wollte der Routinier nach Hoeneß' Ansage die Antwort in den kommenden Wochen auf dem Platz geben. Nebenher muss der zweifache Triple-Sieger (2013 und 2020) sich nun wohl auch mit der Suche nach einem neuen Klub befassen.

Quelle: ntv.de, tsi/sport.de

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