Fußball

Konfrontation mit eigenem Klub Fans zeigen Hertha-Manager Preetz an

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Nicht bei allen Hertha-Fans beliebt: Berlins Manager Michael Preetz.

(Foto: picture alliance / Oliver Mehlis)

Der Fußball-Dauerkonflikt zwischen Hertha BSC und Teilen seiner Fans verschärft sich weiter. Eine Fangruppierung kündigt an, gegen Klubmanager Michael Preetz Anzeige zu erstatten. Grund sind die Krawalle beim Bundesligaspiel in Dortmund.

Mit einem Runden Tisch will Fußball-Bundesligist Hertha BSC den Konflikt mit einem Teil der Anhänger am Donnerstag entschärfen. Vorab sorgt aber eine andere Fan-Gruppe mit Anzeigen gegen die Polizei in Dortmund und Hertha-Manager Michael Preetz für neue Brisanz. Die Fanhilfe Hertha B.S.C. kündigte in einer vom Förderkreis Ostkurve veröffentlichten Erklärung als Reaktion auf die gewaltsamen Vorkommnisse beim Spiel bei Borussia Dortmund (2:2) mehrere Anzeigen. Die Ultras hatten zuvor ein Gespräch mit der Geschäftsleitung des Berliner Fußball-Bundesligisten abgelehnt.

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Der Berliner Fanfrust in Worten.

(Foto: imago/Camera 4)

Die Fanhilfe, die sich als eine Abteilung des Förderkreis Ostkurve um die Unterstützung von Herthanern kümmert, welche im Zusammenhang mit Spielen in Konflikt mit der Polizei oder Justiz geraten sind, sieht viele Fans als Opfer des Polizeieinsatzes im Dortmunder Stadion und berichtete von zahlreichen verletzten Berliner Anhängern. Eine Rechtsanwaltskanzlei sei mit der Einreichung von Strafanzeigen gegen die Verantwortlichen des Polizeieinsatzes beauftragt worden, heißt es in der Erklärung.

Bei den Auseinandersetzungen waren am 27. Oktober nach Polizeiangaben 45 Personen verletzt worden. Hertha hatte die Übergriffe von Berliner Fans auf die Polizei scharf verurteilt. Man könne die Vorkommnisse nur deutlich missbilligen: "Sie schaden Menschen sowie unserem Verein im Ansehen und finanziell. Noch schlimmer verhält es sich hinsichtlich der Gewaltszenen gegenüber der Polizei. Das ist nicht hinnehmbar und wir werden alles unternehmen, um die Verantwortlichen zu identifizieren."

Manager Preetz hatte von einer "Katastrophe" gesprochen und betont: "Ein möglicherweise unverhältnismäßiger Einsatz der Polizei rechtfertigt keine Gewalt." Die Fanhilfe Hertha B.S.C. reagiert nun mit einer Anzeige gegen Preetz wegen Beleidigung und übler Nachrede.

Quelle: ntv.de, cwo/dpa