Fußball

Abgang zu Kovac und AS Monaco? Flick denkt nicht daran, auf Nübel zu setzen

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Alexander Nübel konnte im Spiel gegen Lazio Rom nicht wirklich punkten.

(Foto: imago images/ULMER Pressebildagentur)

"Ich entscheide, wer spielt", sagt Hansi Flick vor dem Champions-League-Spiel gegen Lazio Rom. Und auch wenn Alexander Nübel zwischen den Pfosten steht, ist die Aussage deutlich: Dies ist eine absolute Ausnahme. Die Debatte um den Torhüter reißt nicht ab - es gibt Interessenten und mögliche Nachfolger.

Für weitere Einsätze oder gar einen neuen Verein konnte sich Torwart Alexander Nübel nicht empfehlen. Der 24-Jährige blieb in seinem dritten Pflichtspiel für Bayern München weitgehend beschäftigungslos, gegen das Tor durch Marco Parolo in der 86. Minute war er machtlos.

Nübel vertrat beim 2:1 (1:0) des Rekordmeisters in der Champions League gegen Lazio Rom den erkälteten Manuel Neuer. An seinem Status als klare Nummer zwei ändert dies nichts. Schon länger wird deshalb über die Zukunft des Ex-Schalkers spekuliert. Zuletzt war eine Leihe von Nübel im Sommer im Gespräch. Niko Kovac und seine AS Monaco sollen Interesse haben.

Es werde sich "zeigen, wie es weitergeht", sagte Hansi Flick. Er bezeichnete Nübel zwar einmal mehr als "herausragenden Torwart". Doch der Bayern-Coach denkt weiter nicht daran, dem Keeper zu mehr Spielpraxis zu verhelfen. Immer wieder wird von einer Einsatzgarantie von zehn Spielen pro Saison im bis 2025 laufenden Vertrag von Nübel berichtet. Flick ist es egal. "Er wurde vor meiner Zeit geholt. Ich kenne keine Vertragsdetails", sagte er bei Sky. Er könne zwar Verein und Spieler verstehen, "aber ich entscheide, wer spielt oder wer nicht. Da lasse ich mir auch nicht reinreden". Darüber soll es mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic zu Differenzen gekommen sein.

Das Problem für Nübel ist aber nicht nur Flick: Welttorhüter Neuer (34) ist unangefochten und denkt gar nicht daran, seinem Kontrahenten Spiele freiwillig abzutreten. Bleibt eigentlich nur die Flucht. Als möglicher neuer Ersatz bei den Bayern wird schon der Bielefelder Stefan Ortega gehandelt. Doch der beschrieb das Dilemma. "Ich würde wohl immer das Angebot vorziehen, wo ich die Chance habe, zu spielen", sagte der 28-Jährige dem "kicker". Aber, fügte er an, "wir reden von Bayern München, einem der besten Vereine weltweit. Am Ende ist es auch eine Frage der Abwägung."

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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