Fußball

Peretz hat neuen Klub im VisierFrustrierte Bayern-Leihgabe verweigert Training beim Hamburger SV

03.01.2026, 15:31 Uhr
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Gerade einmal zwei Pflichtspiele hat Peretz für den HSV absolviert. (Foto: IMAGO/Philipp Szyza)

Der FC Bayern wollte Daniel Peretz Spielpraxis verschaffen, doch auch beim Hamburger SV sitzt der Torhüter nur auf der Ersatzbank. Davon hat der 25-Jährige jetzt offenbar genug. Übereinstimmenden Berichten zufolge versucht er, sich zu einem neuen Klub zu streiken.

Allzu viel Spielpraxis hat Daniel Peretz in den vergangenen zweieinhalb Jahren nicht sammeln können. Viermal kam er in der Bundesliga zum Einsatz, viermal im DFB-Pokal, dazu je einmal in der Champions League und in der Regionalliga Bayern. Seit seinem Wechsel zum FC Bayern im Sommer 2023 sitzt der 25-jährige Torhüter meist auf der Ersatzbank. Daran hat auch seine Leihe zu Aufsteiger Hamburger SV nichts geändert: Den Stammplatz hat sich dort Daniel Heuer Fernandes gesichert - und Peretz will jetzt anscheinend nur noch weg.

Gleich mehrere Medien berichten nämlich, dass der Israeli den HSV-Verantwortlichen mitgeteilt habe, er könne aktuell nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Faktisch ein Streik. Zwar habe Peretz am heutigen Samstag stattdessen im Kraftraum trainiert, er scheine jedoch nicht gewillt, sich wieder einzugliedern. Vielmehr soll er die Hoffnung haben, auf diesem Weg einen vorzeitigen Abgang aus Hamburg und somit einen Wechsel erzwingen zu können.

Angeblich hat der englische Zweitligist FC Southampton Interesse an einer Verpflichtung. Laut "Bild" stehen Peretz' Berater und der Traditionsklub aus dem Süden des Landes bereits seit einigen Wochen in Kontakt. Allerdings müssten sich dafür zunächst der Hamburger SV und der FC Bayern darauf einigen, die bis Saisonende vereinbarte Leihe vorzeitig zu beenden. Sein Vertrag in München läuft noch bis 2028, eine Rückkehr zum Rekordmeister dürfte dennoch ausgeschlossen sein - dort ist Jonas Urbig als Vertreter und designierter Nachfolger von Manuel Neuer gesetzt.

Und auch der HSV wird seinen Ersatztorhüter wohl nur dann ziehen lassen, wenn eine ähnliche starke Nummer zwei im Kader verbleibt. Bisher soll Peretz sich in Hamburg vorbildlich verhalten haben, auch wenn er nur zwei Pflichtspielen in dieser Saison auf dem Feld stehen durfte. Sollte keine Einigung gefunden werden, könnten auf den norddeutschen Traditionsklub und seinen Leihspieler unangenehme Monate zukommen.

Quelle: ntv.de, tsi

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