Fußball

Serie hält gegen Braunschweig Fürth kämpft sich weiter nach vorn

08db6c326f802e0daad8ce3500953fab.jpg

Der Braunschweiger Nik Omladic (r.) im Zweikampf mit Niko Gießelmann.

(Foto: imago/Zink)

Seit fünf Spielen ist SpVgg Greuther Fürth ungeschlagen und kratzt deshalb bereits an den Aufstiegsplätzen zur Fußball-Bundesliga. Besondere Brisanz hat die Partie gegen Eintracht Braunschweig aber erst in der Nachspielzeit - wegen einer Tätlichkeit.

Die SpVgg Greuther Fürth ist nach dem vierten Sieg in Serie das Team der Stunde in der zweiten Fußball-Bundesliga. Durch das 1:0 (1:0) im Verfolgerduell bei Eintracht Braunschweig rückte das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck auf Rang vier vor. Das Siegtor schoss Robert Zulj (14. Minute). In der Nachspielzeit sah Braunschweig Saulo Decarli eine umstrittene Rote Karte wegen angeblicher Tätlichkeit.

Fürth ist nun bereits seit fünf Spielen unbesiegt und mit 17 Punkten aus neun Partien bis auf einen Zähler an die Aufstiegsränge herangerückt. Zudem überholten die Franken mit 14 Punkten die Eintracht, die nun Rang fünf belegt. Fürth spielte nach etwas zähem Beginn stark und ging auch verdient in Führung. Der Österreicher Zulj schloss einen tollen Spielzug schon nach einer knappen Viertelstunde erfolgreich ab.

Braunschweig musste zudem früh den verletzungsbedingten Ausfall von Kapitän Marcel Correia verkraften. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht kämpfte sich aber zurück in die Partie. Noch vor der Pause setzte Hendrick Zuck eine Volley-Abnahme am langen Pfosten vorbei (31.).

Abschluss nur aus der Distanz

Nach dem Wechsel zogen sich die Gäste weit zurück. Braunschweig tat sich schwer, weiteren Druck aufzubauen und kam meist nur noch aus der Distanz zum Abschluss. Abwehrspieler Joseph Baffo hatte bei einem Lattenknaller aus gut 20 Metern (59.) Pech. Gut zehn Minuten später verzog Emil Berggreen von der Strafraumgrenze nur knapp.

Zwanzig Minuten vor dem Ende versuchte es Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht noch einmal mit einem Doppelwechsel. Doch weder Jan Hochscheidt, noch Salim Khelifi vermochten noch Angriffsakzente zu setzen. Fürth rettete den Sieg über die Zeit. Erst in der Nachspielzeit wurde es noch einmal etwas hektisch. Decarli fasste Fürths Jurgen Gjasulua am Hals und sah deswegen von Schiedsrichter Patrick Ittrich Rot.

Quelle: ntv.de, mli/dpa

ntv.de Dienste
Software
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.
Nicht mehr anzeigen