Fußball

KSC verpasst Revanche Fürth schlägt Aue mit Schlusspfiff

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(Foto: dpa)

Mit einer Nullnummer endet das "Rückspiel" im Wildpark zwischen dem lange Zeit dezimierten KSC und 1860. Viele Chancen und am Ende ein Last-Minute-Sieg gab es zwischen Greuther Fürth und Aufsteiger Aue.

Der Karlsruher SC wartet weiter auf seinen ersten Saisonsieg. Am dritten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga mussten sich die Badener mit einem 0:0 gegen 1860 München begnügen und verpassten damit die Revanche für die 1:2-Schlappe bei den Löwen eine Woche zuvor in der ersten Runde des DFB-Pokals. Für den neuen KSC-Trainer Tomas Oral, dessen Team nach einer Gelb-Roten Karte für Manuel Torres ab der 58. in Unterzahl agierte, brechen bereits ungemütliche Zeiten an. "Es wird Zeit, dass wir wieder in die Spur kommen", sagte KSC-Abwehrspieler Enrico Valentini nach dem Abpfiff.

Vor 13.246 Zuschauer hatten die Gastgeber in der ersten Viertelstunde mehr vom Spiel, ohne sich dabei Tormöglichkeiten zu erarbeiten. Anschließend übernahmen die Löwen das Kommando und brachten die KSC-Defensive ein ums andere Mal in Verlegenheit. Stefan Aigner vergab in der 22. Minute eine gute Möglichkeiten für die Gäste.

Kurz vor der Pause verpassten aber die Hausherren die große Möglichkeit zur Führung, als nach einer guten Vorlage von Dimitrios Diamantakos gleich zwei Spieler am Ball vorbeirutschten. Diamantakos selbst hatte dann im zweiten Abschnitt die erste Möglichkeit (50.) für den KSC. Nach dem Platzverweis gegen Torres wegen wiederholten Foulspiels verlegte sich der KSC auf die Defensive.

Beste Karlsruher waren Yann Rolim und Moritz Stoppelkamp, bei den Gästen ragten Michael Liendl und Daniel Adlung heraus.

Fürth mit Last-Second-Tor auf Platz vier

Die SpVgg Greuther Fürth schob sich mit dem zweiten Heimsieg der noch jungen Saison auf den vierten Tabellenplatz nach vorne. Die Franken setzten sich gegen Erzgebirge Aue vor 8705 Zuschauern mit 3:2 (1:0) durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Marcel Franke (90.+4), dem in der 78. Minute das Eigentor zum 2:2 unterlaufen war. Sebastian Freis (39.) hate zuvor das 1:0 die Fürther erzielt, Serdar Dursun (47.) legte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit nach.

Mario Kvesic (62.) gelang das Anschlusstor für Aue. Zuvor hatte Fürths Robert Zulj einen Foulelfmeter über das Tor (32.) geschossen und die große Chance zum 1:0 leichtfertig vergeben. In der 88. Minute sah Aues Christian Tiffert die Gelb-Rote Karte. Im ersten Saisonheimspiel hatten die Fürther zuvor 1860 München mit 1:0 das Nachsehen gegeben. "Das ist der Schritt, den wir machen mussten. Uns hat aber die Souveränität gefehlt", sagte Fürths Trainer Stefan Ruthenbeck bei Sky.

Der Sieg war für Fürth verdient, denn über weite Strecken zeigten die Gastgeber die bessere Spielanlage, wirkten energischer im Zweikampf und beherrschten den Gegner klar. Schon in Halbzeit eins bestimmte die Spielvereinigung klar das Geschehen. Aue brachte zunächst kaum Konstruktives zustande.

Die Bestnoten aufseiten des Ex-Bundesligisten verdienten sich Zulj und Khaled Narey. Bei den Gästen gefielen Kvesic und Torwart Martin Männel.

Quelle: ntv.de, dsi/sid

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