Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang von DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund zieht es angeblich doch noch nach China. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll der Torschützenkönig der abgelaufenen Bundesligasaison im kommenden Winter für 70 Millionen Euro zu Tianjin Quanjian in die chinesische Super League wechseln. Aubameyang soll laut Bericht einen Vertrag bis 2020 erhalten und jährlich 20 Millionen Euro netto verdienen.
Borussia Dortmund dementierte den Bericht allerdings wenige Stunden später. Es gebe keine Kontakte mit anderen Vereinen wegen Aubameyang. "Dementsprechend wurde auch mit keinem Klub über einen Wechsel im Winter gesprochen." Die Borussia hatte am Dienstag die Frist für einen Sommer-Wechsel Aubameyangs für beendet erklärt, obwohl das Transferfenster in Europa erst am 31. August schließt.
Zuvor war wochenlang über einen Abgang des mit 31 Toren besten Schützen der vergangenen Bundesliga-Saison spekuliert worden. Als Interessenten galten zunächst Paris St. Germain, dann Tianjin Quanjian und zuletzt der AC Mailand. Der 28 Jahre alte Angreifer ist vertraglich bis 2020 an den BVB gebundenen.
Tianjin Quanjian hatte jüngst erst Anthony Modeste von Europa-League-Starter 1. FC Köln verpflichtet. Im Winter könnte nun Aubameyang hinzukommen, da dann zu Beginn der neuen Saison in China erneut das Transferfenster öffnet. Im Falle eines Abgangs von Aubameyang im Winter soll Dortmund laut "Bild" am französischen Vizeeuropameister Olivier Giroud vom FC Arsenal interessiert sein.
