Fußball

Nachfolger von André Schubert Gladbach bestätigt: Hecking übernimmt

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Der VfL Wolfsburg hatte Dieter Hecking erst am 7. Spieltag der laufenden Saison entlassen.

(Foto: imago/Eibner)

Nur einen Tag nach der Entlassung von André Schubert präsentiert Borussia Mönchengladbach einen Nachfolger: Wie bereits vermutet, trainiert ab sofort Dieter Hecking die Mannschaft. Für ihn ist es bereits der zweite Verein in dieser Saison.

Dieter Hecking wird neuer Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist auf seiner Homepage. Der ehemalige Coach des VfL Wolfsburg erhält beim fünfmaligen deutschen Meister einen Vertrag bis 2019. Die "Bild"-Zeitung hatte die Einigung bereits am Mittwoch gemeldet.

"Nach der Entwicklung der letzten Wochen wollen wir mit einem neuen Trainer einen neuen Impuls setzen. Dafür ist Dieter Hecking genau der richtige Mann, ein Trainer mit viel Erfahrung, der auf unterschiedlichem Niveau mit verschiedenen Vereinen sehr erfolgreich gearbeitet hat", sagte Sportdirektor Max Eberl. Hecking hatte zu Beginn seiner Profikarriere zwischen 1983 und 1985 sechs Bundesligaspiele für die Borussia absolviert.

Gladbach steht derzeit nur auf dem 14. Tabellenplatz. Am Mittwoch hatte der Verein entschieden, sich von Trainer André Schubert zu trennen.

Entlassung in Wolfsburg

"Vor uns liegt eine Rückrunde mit schwierigen, aber auch reizvollen Aufgaben in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Europa League. Wir freuen uns darauf, diese mit Dieter Hecking in Angriff zu nehmen", sagte Eberl. Erste Aufgabe werde es sein, Punkte zu holen, "damit wir in relativ kurzer Zeit wieder in ruhigeren Gefilden stehen".

Hecking war am 17. Oktober als Trainer in Wolfsburg entlassen worden. Zuvor hatte er in der Bundesliga Alemannia Aachen, Hannover 96 und den 1. FC Nürnberg betreut. Offiziell will Gladbach ihn am 4. Januar vorstellen.

Neben dem neuen Trainer sollen im Winter auch neue Spieler kommen. Eberl hatte am Mittwoch angekündigt, noch einmal auf dem Transfermarkt tätig zu werden, um "der Mannschaft ein Stück Rückhalt zu geben". Ziel sei es, wieder Ruhe auf dem Platz und in das Umfeld zu bekommen, so der 43-Jährige.

Quelle: n-tv.de, chr/dpa/sid

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