Fußball

Was wird aus Sanches? Gnabry will (noch) nicht für Bayern spielen

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Mit Vollgas wieder weg vom FC Bayern? Serge Gnabry möchte sich lieber nochmal ein Jahr ausleihen lassen, als in München zu bleiben.

(Foto: imago/Sportimage)

Für acht Millionen Euro verpflichtet der FC Bayern Serge Gnabry von Ligakonkurrent Werder Bremen. Doch spielen wird der U21-Europameister für die Münchener in der kommenden Saison wohl nicht. Das gilt offenbar auch für zwei weitere Spieler.

Bayern Münchens Neuzugang Serge Gnabry will nach Auskunft von Karl-Heinz Rummenigge an einen anderen Verein verliehen werden. Das verriet der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußballmeisters. "Ich kann bestätigen, dass der Spieler und der Berater damit liebäugeln, sich ein Jahr ausleihen zu lassen und dann zum FC Bayern zurückzukehren", sagte Rummenigge. Die Bayern hatten den 21 Jahre alten Offensivspieler für acht Millionen Euro von Werder Bremen verpflichtet.

Dem U21-Europameister droht bei den Bayern angesichts der großen Konkurrenz auf den Außenbahnen durch Franck Ribéry, Arjen Robben oder Kingsley Coman aber zunächst Reservist zu sein. Ob die Münchner dem Wunsch des bald 22-Jährigen entsprechen, sei noch offen. "Wir bewerten jetzt die Situation in aller Ruhe, auch was wir noch auf dem Transfermarkt machen", sagte Rummenigge. Gnabry sollte erst Ende Juli ins Training an der Säbener Straße einsteigen.

Kurz bevor steht indes der Wechsel des Brasilianers Douglas Costa zu Juventus Turin. Die Vereine würden sich in "konkreten und positiven Gesprächen" befinden, bestätigte Rummenigge. Vollzug könne er aber noch nicht vermelden. Der 26 Jahre alte Costa habe dem FC Bayern mitgeteilt, "dass er wechseln möchte. Es gibt einen Betrag. Wenn dieser Betrag erreicht wird, sind wir bereit", sagte der Bayern-Boss. Costa war 2015 für 35 Millionen Euro von Schachtjor Donezk nach München gewechselt. Nach einem tollen Start bei den Bayern hatte er in den vergangenen Monaten die Erwartungen nicht mehr erfüllen können.

Offen ist weiterhin, was künftig mit Renato Sanches passiert. "Es ist wichtig, dass er in einer gewissen Kontinuität spielt. Wir werden uns Gedanken machen, ob wir ihn ein Jahr ausleihen, damit er Einsatzminuten bekommt. Die braucht er dringend", sagte Rummenigge. Der FC Bayern stellte am Vormittag übrigens auch Rekordmann Corentin Tolisso offiziell vor. Der 22-Jährige kam für 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon und erklärte gleich mal ganz forsch: "Ich bin hier, um zu spielen. Die Konkurrenz ist stark. Aber ich werde mein Bestes geben, damit ich hier vorankomme." Tolisso nahm bei den Münchnern das Training auf. Auch die Nationalspieler Robert Lewandowski, Arjen Robben, Thiago, David Alaba und Rafinha starteten in die Vorbereitung.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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