Fußball

FC Bayern bietet wohl zu wenig Goretzka-Seite "irritiert" vom Gehaltspoker

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Goretzka will mehr monetäre Anerkennung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Leon Goretzka ist Stammspieler beim FC Bayern. Er hat bei der Fußball-Europameisterschaft zusätzliches Selbstvertrauen getankt, sein Spiel und seine Persönlichkeit sind gefragt. Der 26-Jährige will in München bleiben, aber zu besseren Konditionen. Und dagegen wehrt sich der Klub offenbar.

Neben Niklas Süle und Corentin Tolisso ist Leon Goretzka einer von drei Stars des FC Bayern München, deren Verträge im kommenden Sommer auslaufen. Er ist der, der augenscheinlich am wichtigsten für den Kader ist. Derjenige, der gesetzt ist gemeinsam mit Joshua Kimmich auf der Doppel-Sechs. Der Deutsche Fußball-Meister will seinen Stammspieler unbedingt halten, doch die Vorstellungen über ein künftiges Gehalt gehen weit auseinander. Eine Trennung scheint nicht ausgeschlossen.

Laut "Sport Bild"-Informationen klafft eine riesige Lücke zwischen dem Gehalt, welches der FC Bayern bereit wäre, in Zukunft für den Nationalspieler zu bezahlen, und den Forderungen der Goretzka-Seite. Das Verhandlungsteam Goretzkas um den neu beauftragten Spielerberater Thomas Kroth soll dem Bericht zufolge bis zu 20 Millionen Euro Jahresgehalt fordern. Eine riesige Summe, die Bayern München zuletzt nicht einmal für David Alaba bereit war zu zahlen.

Von Vereinsseite soll es bisher lediglich Signale gegeben haben, Goretzka im Falle eines neuen Arbeitsvertrages mit zehn bis zwölf Millionen Euro jährlich zu entlohnen. Ein Angebot, welches dem 26-Jährigen offenbar deutlich zu niedrig erscheint.

Man United baggert schon

Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung wurden vor der EM auf Eis gelegt und seit dem nicht wieder aufgenommen. Auch darüber soll die Goretzka-Seite laut "Sport Bild" zumindest "irritiert" sein, gehörte Goretzka vor allem in den letzten beiden Spielzeiten unter Hansi Flick doch zu den absoluten Leistungsträgern bei den Münchnern.

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Sollten sich die Parteien in der nächsten Zeit nicht auf einen zweiten Bayern-Vertrag für Goretzka einigen können, droht dem deutschen Branchenprimus ein ablösefreier Abgang im Sommer 2022. In diesem Fall würden die europäischen Topklubs wohl Schlange stehen für den Mittelfeldstar, der 2020 mit dem FC Bayern bekanntlich die Champions League gewann. Das größte Interesse wird aktuell Manchester United nachgesagt. Der englische Rekordmeister soll bereits konkrete Gehaltszahlen für einen Kontrakt ab 2022 vorgelegt haben, die über dem derzeitigen Bayern-Angebot liegen sollen.

Für einen ablösefreien Wechsel im nächsten Jahr sind laut dem Medienbericht aber auch der FC Barcelona und Real Madrid zu haben. Beide spanischen Elite-Klubs sollen sich mit der Personalie Leon Goretzka ebenfalls längst beschäftigen.

Quelle: ntv.de, ara/sport.de

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