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Viel Geld zu Karrierebeginn hat laut Ilkay Gündogan auch seine Nachteile.
Viel Geld zu Karrierebeginn hat laut Ilkay Gündogan auch seine Nachteile.(Foto: imago/Beautiful Sports)
Freitag, 10. November 2017

Mehr Schutz für Jungprofis: Gündogan befürwortet Gehaltsobergrenze

Die Gehälter im Profifußball erreichen bereits zu Karrierebeginn ungeahnte Höhen. Der frühe Reichtum kann der Karriere aber auch schaden. Daher empfiehlt Nationalspieler Ilkay Gündogan eine Gehaltsobergrenze - und spricht dabei aus eigener Erfahrung.

Fußball-Profis verdienen bereits in ganz jungen Jahren Millionenbeträge. Nationalspieler Ilkay Gündogan sieht die Entwicklung äußerst kritisch und hat daher angeregt, eine Gehaltsobergrenze für Jungprofis einzuführen.

"Warum soll man nicht sagen, dass ein Spieler, bis er 20 ist, nur einen gewissen Betrag verdienen darf? Generell würde es sicher nicht schaden, und der Jugendarbeit würde es auch guttun", erklärte Gündogan dem Portal "Sportbuzzer". Teilweise würden schon A-Jugendliche von größeren Klubs mit Geld abgeworben werden, obwohl es "besser wäre, sich noch zu entwickeln".

Gündogan appellierte an Top-Talente, sich nicht mit Statussymbolen zu schmücken. "Ich würde mir manchmal wünschen, dass dem nicht so ist. Es gibt sicher Leute, die anfällig dafür sind. Aber wenn man - gerade in jungem Alter - jemanden hat, der einem hilft, dann kann man auch sehr früh sehr gutes Geld verdienen, ohne Unsinn damit zu machen", sagte er.

Gündogan selbst wurde mit 17 Jahren Fußballprofi. Über die Anfänge seiner Karriere sagt er heute: "Für mich war das alles sehr krass. Ich ging noch zur Schule und habe plötzlich rund 3000 Euro verdient. In der Pause habe ich allen einen ausgegeben, einen Kakao, ein Croissant oder Schokolade. Ich hatte plötzlich einen 10-Euro-Schein in der Tasche, die anderen nur Münzen."

Quelle: n-tv.de

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