Fußball

Nach Ausbruch gegen Salihamidzic Hansi Flick entschuldigt sich öffentlich

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Endlich glücklich: Flick und Salihamidzic haben sich ausgesprochen.

(Foto: picture alliance / sampics / Stefan Matzke)

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick hat sich im Streit mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic offenbar einmal gewaltig im Ton vergriffen. "Aus der Emotionalität heraus", sei ihm da ein Satz rausgerutscht, auf den er nicht stolz sei. Nun geht Flick in der Sache einen bemerkenswerten Schritt.

Trainer Hansi Flick hat sich nach seinem verkündeten Friedensschluss mit Hasan Salihamidzic noch einmal öffentlich für eine überzogene Aussage gegen den Sportvorstand entschuldigt. Ihm sei - auch unter der großen Anspannung einiger Corona-Fälle beim Rekordmeister in der jüngeren Vergangenheit - aus der Emotionalität heraus ein Satz gegen Salihamidzic herausgerutscht, "auf den ich nicht stolz war und der mir leidtut". Den Inhalt des Satzes wiederholte der 56 Jahre alte Bayern-Coach in der Medienrunde nicht.

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Die "Bild"-Zeitung hatte berichtet, er habe ihn vor einigen Wochen bei einer lautstarken Auseinandersetzung im Teambus angeschrien mit den Worten: "Jetzt halt endlich mal das Maul!" Zwischen Sportvorstand und Trainer kam es in der Vergangenheit immer mal wieder zu Reibereien. Die teilweise über die Medien ausgetragen wurden. Auch in Kaderfragen sind sich Salihamidzic und Flick bisweilen uneinig. Prominentestes Beispiel ist Torwart-Talent Alexander Nübel. Der soll vom Sportvorstand auch mit einer zugesicherten Zahl an Einsätzen zu einem Wechsel gelockt worden sein. Flick indes gibt Welttorhüter Manuel Neuer fast immer den Vorrang und hatte dabei mehrfach betont, sich nicht in seine Arbeit hereinreden lassen zu wollen.

Die Sache mit dem emotionalen Ausbruch und jüngste Meinungsverschiedenheiten sei aber nach einer Aussprache am vergangenen Mittwoch inzwischen ausgeräumt und "vergessen", wie Flick sagte. Alle im Verein würden es verdienen, "dass Ruhe einkehrt". Es sei wichtig, dass Salihamidzic und er als Führungskräfte im Sinne des Vereins funktionieren würden. "Wir haben uns die Hand gegeben", berichtete Flick. Mittelfeldspieler Joshua Kimmich hatte erst diese Woche betont, wie nervig das Streitthema für den Verein und die Mannschaft ist.

Quelle: ntv.de, tno/sid

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