Fußball

Zweimal gescheitert, dann drin Havertz veredelt Chelseas Schnellstart

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Kai Havertz trifft im dritten Versuch gegen OSC Lille.

(Foto: picture alliance / Newscom)

Titelverteidiger FC Chelsea ist erfolgreich in die K.o.-Runde der Champions League gestartet. Das Team von Thomas Tuchel legt gegen Lille stark los und geht schnell in Führung - obwohl Kai Havertz schon früh zweimal scheitert. Doch dann trifft der deutsche Nationalspieler doch noch.

Titelverteidiger FC Chelsea hat in der Champions League gute Voraussetzungen für den Einzug ins Viertelfinale geschaffen. Die Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel wurde gegen den französischen OSC Lille ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann verdient mit 2:0 (1:0). Der starke deutsche Fußball-Nationalspieler Kai Havertz leitete den Erfolg ein. Der Ex-Leverkusener, der für den formschwachen Belgier Romelu Lukaku ins Sturmzentrum gerückt war, traf an der Londoner Stamford Bridge schon nach acht Minuten. Lukaku blieb hingegen 90 Minuten auf der Bank.

Vor seinem Treffer hatte Havertz sogar noch zwei gute Chancen vergeben. Der Kopfball in der achten Minute saß dann aber. "Ich denke, wir wussten, dass das ein sehr schwieriges Spiel werden würde. Die erste Hälfte war wirklich schwer für uns. Die haben gut Fußball gespielt. Jetzt ist Halbzeit. Und ich denke, wir müssen das nächste Spiel auch gewinnen", sagte Havertz und fügte mit Blick auf das Ligapokal-Finale gegen den FC Liverpool am Sonntag hinzu: "Am wichtigsten ist, dass wir jetzt weitermachen. Sonntag haben wir wieder ein schweres Spiel."

Außenseiter Lille spielte gut mit, hatte aber Probleme mit der starken Chelsea-Defensive und wurde vor dem Tor von Afrika-Cup-Sieger Edouard Mendy kaum gefährlich. Auch zwei Verletzungsausfälle in kurzer Zeit änderten nichts an der Überlegenheit der Gastgeber. Innerhalb von zehn Minuten verließen Mateo Kovacic und Hakim Ziyech bei Chelsea humpelnd den Platz.

Kurz nachdem Saul Niguez Esclapez für Ziyech ins Spiel gekommen war, sorgte der frühere Dortmunder Christian Pulisic (63. Minute) mit seinem Tor jedoch für die Entscheidung. Zuletzt hatte Thomas Tuchel immer wieder auf die große Belastung des Titelverteidigers hingewiesen und auch vor dem Spiel gegen den französischen Meister gewarnt: "Wir müssen im Moment akzeptieren, dass in dieser Phase alles etwas enger und schwieriger als sonst ist. So ist die Lage für das Match am Dienstag." Doch seine konzentrierte Leistung sorgte dafür, dass der Sieg nie in Gefahr kam. Tuchels Mannschaft geht damit auch als klarer Favorit in das Rückspiel.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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