Fußball

Als Nachfolger von Mourinho Klinsmann bietet sich bei Tottenham an

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Klinsmann kann sich einen neuen Job vorstellen.

(Foto: dpa)

José Mourinho ist weg, ein neuer Trainer noch nicht verpflichtet: Nun liebäugelt Jürgen Klinsmann mit dem Job bei Tottenham Hotspur. Er erinnert an seine gute Zeit beim Premier-League-Klub und hat seine Telefonnummer hinterlegt. Für den Verein geht es darum, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu finden.

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann liebäugelt offenbar mit dem Job als Teammanager seines Ex-Klubs Tottenham Hotspur. Vereinsboss Daniel Levy "hat meine Nummer, er kann mich jederzeit anrufen. Die Spurs sind etwas, das man immer in Betracht ziehen sollte", sagte der 56-Jährige dem englischen TV-Sender Sky Sport News.

Für Tottenham hatte Klinsmann 1994/95 und bei einer kurzen Rückkehr 1998 insgesamt 29 Premier-League-Tore erzielt. "Ich hatte dort die beste Zeit meines Lebens. Ich bin nah dran. Und etwas mit den Spurs zu machen, ist immer etwas Besonderes", sagte er. 1995 war Klinsmann als zweiter Deutscher nach Bert Trautmann (1956) zu Englands Fußballer des Jahres gewählt worden.

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Klinsmann hatte eine gute Zeit.

(Foto: imago/Colorsport)

Nach seiner Zeit als Bundestrainer und einem glücklosen Gastspiel als Coach des FC Bayern arbeitete Klinsmann von 2011 bis 2016 als US-Nationaltrainer. Zuletzt sorgte er mit seinem überstürzten Abschied als Trainer beim Bundesligisten Hertha BSC im Februar des Vorjahres für Aufsehen.

Tottenham sucht nach der Entlassung von José Mourinho nach einem neuen Teammanager, zuletzt war der erst 29 Jahre alte Ryan Mason als Interimslösung eingesprungen. "In der Fußball-Welt passieren Dinge so schnell. Ich hätte nie gedacht, dass ich Deutschland oder die USA trainieren würde. Man muss immer offen für Neues sein. Warum also nicht die Spurs?", sagte Klinsmann.

In der englischen Premier League hatte Tottenham in der abgelaufenen Saison den siebten Platz belegt. "Es war eine Achterbahnfahrt. Am Anfang standen sie ganz oben und wir alle haben zu träumen begonnen. Zum Glück haben wir es am Ende in die Conference League geschafft. Meine Hoffnung ist, dass sich die Dinge nun etwas stabilisieren. Spurs-Fans wollen Unterhaltung geboten bekommen. Sie würden lieber 3:4 verlieren als 1:0 gewinnen. Das überlassen wir Arsenal. Wir schießen lieber Tore", sagte Klinsmann.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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