Fußball

Wildes Spektakel mit sechs Toren Klopp misst sich jetzt mit dem Bayern-Bezwinger

Roberto Firmino trifft zum 2:1 für Liverpool gegen Benfica.

(Foto: IMAGO/Sportimage)

Der FC Liverpool macht im Rückspiel des Viertelfinals in der Champions League gegen Benfica Lissabon früh deutlich, wer das Weiterkommen verdient hat. Die Mannschaft von Jürgen Klopp dominiert die Portugiesen mit sieben Neuen in der Startelf, aber gegen Ende wird es wild. Nun wartet Villareal im Halbfinale.

Teammanager Jürgen Klopp ist mit dem FC Liverpool erstmals seit dem Triumph 2019 ins Halbfinale der Champions League eingezogen. Den Reds genügte gegen den portugiesischen Rekordmeister Benfica Lissabon im Viertelfinal-Rückspiel ein 3:3 (1:1), jetzt wartet Bayern-Bezwinger FC Villarreal. Den ersten Vergleich in Portugal hatte Liverpool mit 3:1 für sich entschieden.

Ibrahima Konate (21.) und Roberto Firmino (55., 65.) erzielten die Treffer der Gastgeber an der Anfield Road. Goncalo Ramos (32.), Roman Jaremtschuk (73.) und Darwin Nunez (82.) trafen für Lissabon.

Firminos Doppelpack

Klopp reagierte auf die irrsinnige Hatz durch die Wettbewerbe und verzichtete zunächst auf die Stammkräfte Mohamed Salah, Sadio Mané, Virgil van Dijk und Thiago - schon am Samstag steht das FA-Cup-Halbfinale im Londoner Wembley-Stadion gegen Manchester City an. Drei Tage nach dem mitreißenden Liga-Topspiel bei City (2:2) tat sich der Favorit zunächst aber schwer. Den ersten Warnschuss gaben die Gäste, bei denen Nationalspieler Julian Weigl in der Startelf stand, durch Everton (13.) ab.

Danach kamen die Gastgeber aber besser ins Spiel und erhöhten den Druck. Konate sorgte per Kopf nach einer Ecke für die Führung. Der Ex-Leipziger war schon im Hinspiel erfolgreich gewesen. Lissabon versteckte sich aber keineswegs und glich noch vor der Pause durch Ramos aus.

Im zweiten Durchgang kontrollierte Liverpool mit viel Ballbesitz die Begegnung. Lissabon stand meist tief und lauerte auf Umschaltmomente. Diese gab es aber kaum. Der Ex-Hoffenheimer Firmino machte mit seinem Doppelpack Richtung Halbfinale alles klar, Benfica steckte aber nicht auf und kämpfte sich noch einmal zurück. Es wurde wild, doch mehr als ein Unentschieden konnten die tapferen Portugiesen nicht mehr herausholen. Die Reds durften jubeln und können es nun besser machen als die Bayern.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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