Fußball

"No way. Ruft mich nie wieder an" Klopp rechnet mit dem HSV ab

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Klopp und der HSV? Niemals!

(Foto: REUTERS)

Jürgen Klopp auf der Trainerbank - davon dürften nicht wenige Vereine träumen. Mit seiner Nonchalance wickelt der 49-Jährige derzeit die britischen Medien um den Finger - doch es gibt einen Verein, dem eben diese Art gehörig aufstieß.

Es gibt im internationalen Fußball wohl nicht wenige Vereine, die Jürgen Klopp gerne als Trainer hätten - heute wie vor ein paar Jahren. Im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland enthüllte der Coach des FC Liverpool nun, wer ihn hätte haben können, aber nicht haben wollte.

Demnach hätte der Hamburger SV vor acht Jahren zuschlagen können - doch die Hanseaten lehnten offenbar dankend ab. Der Grund erscheint aus heutiger Sicht kurios: Offenbar war Klopp dem Klub nicht professionell genug. "Flapsiger Umgang mit der Presse, Unpünktlichkeit, Löcher in den Jeans, Raucher" - das sollen die HSV-Bosse ihm damals negativ ausgelegt haben.

Besonders ein Punkt stört den 49-Jährigen noch heute: "Unpünktlichkeit ist eine absolute Unwahrheit. Ich war in meinem Leben nie unpünktlich, wenn ich es irgendwie verhindern konnte." In seiner flapsigen Art teilte Klopp den Hanseaten mit: "So Freunde, falls noch Interesse besteht, wollte ich nur mal sagen: No way. Ruft nie wieder an, das mache ich nicht. Ich bin Fußballtrainer und falls euch solche Sachen wichtig sind, seid ihr die Falschen. Dann können wir nicht zusammenarbeiten."

Welchen Verlauf die Geschichte für Jürgen Klopp dann nahm, dürfte bekannt sein: 2008 wechselte der gebürtige Stuttgarter statt zum HSV zu Borussia Dortmund, wo er drei Titel gewann. Der Hamburger SV sucht seitdem in regelmäßigen Abständen nach neuen Trainern, die die Erfolge bringen sollen. Jüngster Kandidat auf der Liste: Markus Gisdol. Er ist der 19. Trainer in 19 Jahren.

Quelle: n-tv.de, jgu

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