Fußball

"Werden um unser Leben kämpfen" Klopp stellt nach bitterer Pleite auf Krisenmodus um

Die Saison der Premier League ist zwar gerade einmal drei Spieltage alt, doch Jürgen Klopp und sein FC Liverpool stecken bereits in einer kleinen Krise. Sie haben noch keinen Sieg erzielt. Auch gegen den Erzrivalen Manchester United, der selbst schwer angeschlagen ist, läuft es mies. Klopp verspricht Besserung.

Teammanager Jürgen Klopp hofft nach dem Fehlstart mit dem FC Liverpool auf eine schnelle Wende. "Im Moment zählt für uns nur eins - das Ergebnis. Das ist das, was heute am meisten wehtut", sagte Klopp nach dem 1:2 (0:1) im Topspiel bei Erzrivale Manchester United bei Sky. Nach drei Spieltagen wartet Liverpool weiter auf den ersten Sieg und liegt in der Premier League mit zwei Punkten nur auf Rang 16. Der Rückstand auf Spitzenreiter FC Arsenal beträgt bereits sieben Zähler.

"Das ist nicht die einfachste Situation aller Zeiten. Aber wenn es regnet, muss man auch raus", sagte Klopp weiter. Der Auftritt in Old Trafford sei zwar "kein Katastrophenspiel" gewesen, gerade zu Beginn sei United aber die aggressivere Mannschaft gewesen.

"Ab einem gewissen Moment haben wir das Spiel dann in den Griff bekommen und einen Haufen gutes Zeug auf das Feld gekriegt. Am Ende ist die Uhr zu schnell abgelaufen. Dann ging auch die Kraft verloren", sagte Klopp. Mo Salah (81.) konnte Liverpools erste Niederlage im 22. Ligaspiel des Jahres nicht mehr verhindern.

Ronaldo fliegt aus Startelf

Für den früheren Dortmunder Bundesliga-Profi Jadon Sancho, der mit seinem 1:0-Führungstor (16. Minute) den Weg zum ersten Saisonsieg für Manchester geebnet hatte, war die größere Motivation ausschlaggebend. "Wir wussten, dass das ein wichtiges Spiel war, dass wir heute die Wende schaffen mussten", sagte der englische Nationalspieler: "Letzte Woche hat sehr wehgetan, wir wussten, dass wir zurückschlagen mussten."

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Für Manchesters zweiten Torschützen, Marcus Rashford (53.), war die "Energie" auf dem Platz der größte Erfolgsfaktor. "Wir haben das Spiel mit mehr Tempo gestartet", sagte er. Dafür hatte Trainer Erik ten Hag Superstar Cristiano Ronaldo von der Startelf auf die Bank verbannt, genauso wie die beiden anderen Leistungsträger Harry Maguire und Luke Shaw. Das Risiko zahlte sich aus. "Das mit dem Risiko sehe ich nicht so", sagte jedoch der Niederländer ten Hag. Er habe einen großen Kader und müsse "Entscheidungen treffen", die schon "nächste Woche wieder anders" ausfallen könnten. Dann tritt Man United beim FC Southampton an.

Für Liverpool geht es am Samstag mit einem Heimspiel gegen Bournemouth weiter. "Anfield muss da rocken, wir müssen das Feuer entfachen. Wir werden absolut alles versuchen, was die Liverpool-Fans von uns erwarten. Wir werden um unser Leben kämpfen", versprach Klopp.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid

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