Fußball

Bayern zögert wohl weiter Nagelsmann richtet Wunsch an Lewandowski

Münchens Trainer Julian Nagelsmann (M) nach dem Spiel in Villarreal beim Handschlag mit Robert Lewandowski.

Münchens Trainer Julian Nagelsmann hofft auf einen Verbleib von Robert Lewandowski im Verein.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Sie brodelt fröhlich weiter, die Gerüchteküche um die Zukunft von Robert Lewandowski. Julian Nagelsmann wünscht sich deshalb bald Planungssicherheit vom Weltfußballer. Während Thomas Müller gegen Mainz ausfällt, plant der Bayern-Trainer schon seinen Kader für die neue Saison.

Bayern Münchens Trainer Julian Nagelsmann wünscht sich angesichts der Spekulationen um die Zukunft von Weltfußballer Robert Lewandowski Planungssicherheit. "Es ist grundsätzlich immer gut, wenn man Planungssicherheit hat in allen Bereichen des Lebens, so auch beim Stürmer", sagte der 34-Jährige vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel gegen den FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de).

Nagelsmann wünscht sich, dass Lewandowski bleibt und "wir da eine Einigung erzielen". Er bekräftigte in Transferfragen erneut sein Vertrauen in Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Seine Meinung zum Kader habe er "frühzeitig kundgetan", sagte Nagelsmann. Er werde die nötige Geduld "auch an den Tag" legen.

Salihamidzic hatte zuletzt einen Abschied von Lewandowski schon in diesem Sommer nach dann acht Jahren kategorisch ausgeschlossen. "Jetzt haben wir Zeit, darüber zu reden, was danach ist", sagte er mit Blick auf das Vertragsende und eine mögliche vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem 33-jährigen Polen.

Erstes Treffen soll stattgefunden haben

Der Weltklassestürmer ist laut Salihamidzic "der Topverdiener im Klub". Der Verein zögert angesichts des Alters des Angreifers und der hohen Gehaltskosten mit einer Ausweitung des bis 2023 laufenden Vertrages. Nach übereinstimmenden Medienberichten vom Donnerstag soll es ein erstes Treffen zwischen Lewandowskis Berater Pini Zahavi und der Führungsspitze des FC Bayern gegeben haben.

Der deutsche Rekordmeister muss derweil im Auswärtsspiel gegen Mainz auf Nationalspieler Thomas Müller verzichten. Der Fußball-Offensivspieler sei krank, berichtete Nagelsmann. Es handle sich dabei nicht um eine Corona-Infektion, sei aber dennoch ansteckend.

Nach der bereits feststehenden zehnten Bundesliga-Meisterschaft am Stück will Nagelsmann seine Startelf nur punktuell umbauen. So soll Eric-Maxim Choupo-Moting in der Offensive beginnen, Marcel Sabitzer ist für einen Anfangseinsatz im Mittelfeld vorgesehen. Verteidiger Dayot Upamecano soll eventuell ein freies Wochenende bekommen, um sich seiner jungen Familie zu widmen, sagte Nagelsmann. Der Bayern-Coach will den einen oder anderen Spieler vielleicht "einen Tick früher einwechseln".

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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