Fußball

Ter Stegen in der Warteschleife? Neuer lässt DFB-Zukunft nach EM offen

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Macht es seinen Nachfolgern nicht unbedingt leicht: Manuel Neuern.

(Foto: REUTERS)

Manuel Neuer will die Entscheidung über einen möglichen DFB-Rücktritt nach der EM 2020 noch nicht treffen. Bislang habe er sich keine Deadline gesetzt. Besonders sein Konkurrent im DFB-Tor Marc-André ter Stegen wird bei diesem Statement wohl genau hinhören.

Kapitän Manuel Neuer hat weiterhin noch keine Entscheidung über eine Fortsetzung seiner Laufbahn in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach der EM-Endrunde 2020 getroffen. "Ich habe mir keine Deadline gesetzt. So etwas muss von innen heraus kommen", sagte der 33 Jahre alte Torwart des deutschen Meisters Bayern München in einem Interview mit dem Internetportal Sportbuzzer.

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Wenige Monate vor dem EM-Turnier jedenfalls sieht Neuer offenbar noch wenig Gründe für einen Rücktritt aus der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw. "Ich weiß, dass ich im letzten Viertel meiner Karriere bin. Aber ich möchte so lange spielen, wie ich fit bin, gebraucht werde und es mir Spaß macht. Das ist alles noch der Fall", sagte der Weltmeister von 2014 weiter.

Wer beerbt Neuer?

Seine Entscheidung will Neuer, der zuletzt von Löw bis auf Weiteres als Nummer eins gesetzt worden ist, sorgfältig abwägen. "Ich habe ja nur die eine Karriere und kann nicht plötzlich mit 45 sagen: 'Ich will jetzt nochmal für Deutschland spielen.' Es gäbe dann für mich auch keinen Schritt zurück mehr. Wenn es vorbei ist, ist es vorbei." Bereits beim WM-Turnier 2018 in Russland hatte der Schlussmann eine Teilnahme an der nächsten WM-Endrunde 2022 in Katar offengelassen. Er wisse nicht, ob er dann noch dabei sein werde, sagte Neuer seinerzeit.

Besonders Marc-André ter Stegen wird bei diesen Neuer-Aussagen genau hinhören, wird er doch immer wieder als potenzieller Konkurrent und Nachfolger des Torwarts für die Nationalelf gehandelt. Im September hatte es nach Aussagen von ter Stegen zu seiner Rolle als Herausforderer tagelang öffentliche Diskussionen um die Nummer 1 im deutschen Tor gegeben. Weitere DFB-Kandidaten sind Bernd Leno vom FC Arsenal und der derzeit verletzte Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt. Als Mann der Zukunft gilt Alexander Nübel von Schalke 04, der allerdings bislang noch nicht für das A-Team berufen wurde.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa/sid