Fußball

Das ntv-Duell zum Trainerbeben Nur Funkel rettet Schalke! Nein, Neururer!

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"Friedhelm, du oder ich?"

(Foto: imago sportfotodienst)

28 Spiele ohne Sieg - der FC Schalke 04 erlebt in diesem Jahr einen dramatischen Absturz. Der sportliche Horror frisst nach David Wagner nun mit Manuel Baum den zweiten Trainer. Für die beiden noch anstehenden Spiele in diesem Jahr übernimmt Klub-Legende Huub Stevens. Und dann? Womöglich kommt Friedhelm Funkel. Laut Medienberichten ist er von Stevens bereits empfohlen worden. Eine gute Idee findet unser Autor Sebastian Fuhrmann. Tobias Nordmann plädiert dagegen endlich für eine Rückkehr von Peter Neururer! Was meinen Sie? Bilden Sie sich eine Meinung und stimmen ab!

Was Schalke braucht: Die Ruhe des Friedhelm Funkel

Von Sebastian Fuhrmann

FC Himmelfahrtskommando 04: Wenn überhaupt noch einer das Zeug dazu hat, den megakriselnden Bundesligisten irgendwie vor dem Sturz in den weit offenen Zweitliga-Schlund zu bewahren, ist das Friedhelm Funkel. Warum? Weil der 67-Jährige Gaben mitbringt, die es jetzt auf Schalke braucht. Funkel ist ein geschickter Öffentlichkeitsarbeiter, ist ein einfühlsamer Zeitgenosse, der hohe Glaubwürdigkeit genießt und durch seine bodenständige Art einfach perfekt nach Gelsenkirchen passt.

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Die Ruhe im Sturm.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild)

Es ist doch ein Naturgesetz: Auf Schalke in Ruhe zu arbeiten, das ist nahezu unmöglich. Um den Verein herrscht kontinuierliche Aufregung. Ein Zustand, der irgendwie in die Nähe des Wortsinns Ruhe kommt, herrscht nur dann, wenn das Volk dem Staat vertraut. Der Zug ist aber beim FC Schalke nach einer langen Kette von schwer nachvollziehbaren Entscheidungen längst abgefahren.

Es braucht jetzt jemanden, der Glaubwürdigkeit so verkörpert wie Funkel. Einen, der gequälte Seelen streicheln kann. Und davon gibt es auf Schalke eine ganze Menge. Bei den Fans, aber insbesondere in der völlig verunsicherten Mannschaft, in der teilweise die die Kohlen aus dem Feuer holen sollen, die der Verein in der Vergangenheit schon vom Hof gejagt hatte.

Bei seiner letzten Station in Düsseldorf hat Funkel außerdem gezeigt, was er mit geringen Mitteln bewerkstelligen kann. Es ist ihm zuzutrauen, dass er der Schalker Mannschaft mit klarem Konzept ihr zweifelsfrei vorhandenes Potenzial entlockt. Dafür braucht es jetzt einen Fußball-Lehrer mit einer starken pädagogischen Ader. Mit seinen Gaben kann Funkel die Uhren auf Schalke zurück auf null setzen.

Nur einer kann den Klub retten: Peter Neururer!

Von Tobias Nordmann

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Er kann Schalke!

(Foto: imago sportfotodienst)

Wann immer in der Welt ein Trainer entlassen wird, taucht bei Twitter ein Foto von Peter Neururer auf. Er steigt aus seinem Porsche, bereit zu retten, was gerettet werden muss. Einst sollte es der FC Bayern werden, kürzlich erst der DFB. Die Zeit der albernen Witze ist aber nun endgültig vorbei. Peter Neururer wird gebraucht. Dringender denn je. Und zwar beim FC Schalke 04. Er, NUR er, kann diesen dramatisch taumelnden Klub noch vor dem sportlichen Kollaps bewahren.

Schalke, das ist in der Bundesliga das Synonym für Horror und totale Hoffnungslosigkeit geworden. Schalke wankt seit Monaten tasmanisch schlecht dem Abgrund entgegen. In der verzweifelten Suche nach dem Not-Aus des Dramas reiht sich eine Fehlentscheidung an die nächste. Erst das lange Festhalten an David Wagner, dann die Verpflichtung von Manuel Baum. Der Trainer geht nun, ohne ein Spiel gewonnen zu haben. Er geht als erfolglosester Trainer der Klubgeschichte.

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Baum gilt als absoluter Taktik-Experte. Aber genau das braucht es in Gelsenkirchen gerade nicht. Der Klub, der sich an den eigenen Emotionen, an der eigenen Geschichte vehement berauschen kann, braucht jemand fürs Gefühl, für die Leidenschaft. Jemanden, der diese leblose Mannschaft treibt und immer wieder mit der eigenen Emotionalität schikaniert.

Peter Neururer hat seine Trainerkarriere eigentlich beendet. Für den FC Schalke 04, das hatte er gesagt, würde er noch einmal eine Ausnahme machen. Neururer lebt und leidet den Klub. Mehr braucht es nicht. Aber ganz nebenbei: Ahnung von Taktik hat er natürlich auch! Grüße an Real Madrid!

Quelle: ntv.de

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