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Merke: Der Paderborn kann auch ohne Tore von Elias Kachunga gewinnen.
Merke: Der Paderborn kann auch ohne Tore von Elias Kachunga gewinnen.(Foto: imago/Jan Huebner)
Sonntag, 19. Oktober 2014

Dank Breitenreiters Wechsel-Coup: Paderborn mischt Frankfurt und die Liga auf

Viel Krampf und noch mehr Kampf bieten Paderborn und Frankfurt den Fans in der Fußball-Bundesliga. Als sich die Gäste zur Führung quälen, scheint der Aufsteiger geschlagen. Doch Coach Andre Breitenreiter reagiert glänzend.

Der SC Paderborn sorgt in der Fußball-Bundesliga weiter für Furore. Der Aufsteiger aus Ostwestfalen feierte mit dem 3:1 (0:0) gegen Eintracht Frankfurt bereits den dritten Saisonsieg und kletterte auf den siebten Tabellenplatz. Marvin Ducksch (66.), Kapitän Uwe Hünemeier (79.) und Stefan Kutschke (85.) erzielten vor 15.000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Benteler-Arena die Treffer für die Gastgeber. Alex Meier (57.) hatte die insgesamt enttäuschende Eintracht in Führung geschossen.

Durch die Niederlage verpassten die Hessen den Sprung auf den dritten Platz hinter Tabellenführer Bayern München und Borussia Mönchengladbach. Das Duell zweier personell gebeutelter Teams wurde erst in der zweiten Halbzeit ansehnlich und unterhaltsam. Beide Mannschaften starteten äußerst verhalten ohne echte Torraumszenen in die Partie. Die Gäste aus Frankfurt fanden kaum ein Mittel gegen den gut organisierten Aufsteiger und taten sich schwer.

Alex Meier brachte Eintracht Frankfurt in Führung. Es half nichts gegen die willensstarken Paderborner.
Alex Meier brachte Eintracht Frankfurt in Führung. Es half nichts gegen die willensstarken Paderborner.(Foto: imago/Jan Huebner)

Nach einer halben Stunde rief der Frankfurter Coach Thomas Schaaf seinen Kapitän Meier zu sich an die Seitenlinie und erteilte dem Angreifer neue Anweisungen.  Doch für Meier & Co. gab es in der ersten Halbzeit kein Durchkommen in der Offensive. Takashi Inui probierte es aus 18 Metern, doch der Schuss des Japaners ging weit über das Tor. Inui bemühte sich zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Makoto Hasebe um Struktur und Ordnung im Spiel der Hessen.

Spielkontrolle, aber kaum Chancen

Tatsächlich kontrollierten die Gäste die Partie weitgehend - nachdem Paderborn die bis dato größte Chance vergab. In der elften Minute setzte sich der engagierte Süleyman Koc auf der rechten Seite durch, flankte auf Elias Kachunga, doch die einzige Paderborner Sturmspitze traf den Ball nicht richtig. Für den zweitgrößten Aufreger der ersten Hälfte sorgte Inui eine Minute vor der Pause. Nach seiner Ballannahme im Strafraum reklamierten einige Fans ein Handspiel, doch Schiedsrichter Deniz Aytekin ließ zum Glück für die Frankfurter weiterlaufen.

Nach dem Wechsel erhöhten die Hessen Tempo und Offensivbemühungen. Nach feinem Zuspiel von Inui ließ Meier mit seiner Direktabnahme von der Strafraumgrenze Paderborn-Schlussmann Lukas Kruse keine Chance. Vom Innenpfosten sprang der Ball zur Frankfurter Führung ins Netz. Paderborns Trainer André Breitenreiter reagierte auf Meiers fünftes Saisontor mit einem Doppelwechsel und brachte Ducksch und Stefan Kutschke. Nur zwei Minuten nach ihrer Einwechslung bediente Kutschke seinen Mitspieler Ducksch und der 20 Jahre alte Angreifer traf per Bogenlampe zum 1:1. Die Gastgeber drehten danach auf und boten ihren begeisterten Fans ein spätes Offensiv-Spektakel. Hünemeier und Kutschke trafen zum verdienten 3:1-Endstand.

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Quelle: n-tv.de

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