Fußball

Zusammenarbeit mit Klubliebling Podolskis Zukunft liegt beim 1. FC Köln

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Podolski wird wohl erst mal in die Türkei ziehen, bevor er nach Köln zurückkehrt.

(Foto: imago images/Depo Photos)

Die Rückkehr von Lukas Podolski zum 1. FC Köln rückt näher. Allerdings wird er seinem Herzensklub nicht mehr als Spieler helfen, sondern erst nach der Karriere wieder beim Fußball-Bundesligisten einsteigen. Das teilt der Klub mit. Offen ist, wie der 34-Jährige genau helfen wird.

Der Traum von der erhofften Rückkehr als Spieler zu seinem 1. FC Köln hat sich für Lukas Podolski nicht erfüllt, doch der Weltmeister von 2014 kehrt in einer noch nicht geklärten Funktion zu seinem Herzensklubs aus der Fußball-Bundesliga zurück. In dem lange angekündigten Gespräch wurde nach Angaben des Vereins vereinbart "sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen". Beide Seiten würden nun ein Konzept dafür erstellen.

"Wir hatten einen angenehmen und offenen Austausch, für den ich mich herzlich bei den FC-Verantwortlichen bedanke", sagte Podolski, der sich in der vergangenen Woche noch enttäuscht über die bis dahin ausgebliebene Kontaktaufnahme des Vereins gezeigt hatte: "Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein."

"Seine Strahlkraft für den FC nutzen"

Vereinspräsident Werner Wolf sagte: "Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden. Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der Karriere in die Zeit danach begleiten."

Podolski, der gemeinsam mit seinem Berater Nassim Touihri sowie Wolf und den FC-Geschäftsführern Horst Heldt und Alexander Wehrle zusammensaß, spielte in der Jugend und als Profi insgesamt 14 Jahre für die Kölner. Dabei absolvierte er 181 Spiele und schoss 86 Tore. Seine Karriere wird der 34-Jährige nach dem Vertragsende bei Vissel Kobe in Japan wohl beim türkischen Erstligisten Antalyaspor fortsetzen.

Zudem wurde bekannt, dass Podolski nicht auf der 50 Kandidaten umfassenden Liste von Trainer Stefan Kuntz für das Olympische Fußball-Turnier steht. Das berichtet die "Sport Bild". Weil der 34-Jährige im Gegensatz zu Thomas Müller und Mats Hummels nach seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft auch nicht mehr auf der Nada-Liste des DFB-Teams steht, ist eine Teilnahme Podolskis in Tokio ausgeschlossen.

Quelle: ntv.de, ara/dpa/sid