Fußball

FC Bayern stolz auf Zirkzee Rooney vor Debüt, Weigl vor dem Absprung

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Spielwillig: Wayne Rooney.

(Foto: imago images/PA Images)

Was macht eigentlich Wayne Rooney? Der ehemalige Kapitän der englischen Fußballer steht vor seinem ersten Einsatz in der zweiten Liga. Derweil zieht es Dortmunds Julian Weigl sehr stark in den Süden Europas. Und der FC Bayern will weiter seine Talente fördern, Vorbild ist Joshua Zirkzee.

Der ehemalige Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft, Wayne Rooney, steht vor seinem ersten Einsatz als Spieler beim englischen Zweitligisten Derby County. "Er ist fit, er kann anfangen, aber wird einige Spiele brauchen", sagte Assistenztrainer Phillip Cocu vor dem Spiel am Donnerstag gegen den FC Barnsley. Der 34 Jahre alte Rooney hat im August einen über 18 Monaten laufenden Vertrag als Spielertrainer unterschrieben, darf aber erst ab dem 1. Januar eingesetzt werden. Der frühere Profi von Manchester United hatte bis Oktober in der amerikanischen MLS für DC United gespielt. Derby steht auf Rang 17 im Feld von 24 Teams. "Es ist wichtig, dass er so schnell wie möglich ins Team kommt, so dass wir eine Struktur in unsere Mannschaft bekommen", sagte der ehemalige niederländische Nationalspieler Cocu. "Wenn man einen Spieler mit Rooneys Qualitäten, seiner Karriere und seiner Erfahrung hat, muss man froh sein, dass er da ist."

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Wechselwillig: Julian Weigl.

(Foto: dpa)

Der wohl eher ehemalige deutsche Nationalspieler Julian Weigl, 24 Jahre alt, steht vor einem Wechsel von Borussia Dortmund zum portugiesischen Meister Benfica Lissabon. Das berichtet die "Funke Mediengruppe". Auch portugiesische Medien berichten darüber. Die Höhe der Ablöse soll 15 bis 20 Millionen betragen. Der 2015 vom TSV 1860 München verpflichtete Mittelfeldspieler hatte in den letzten drei Bundesligapartien des Jahres jeweils über 90 Minuten gespielt. Allerdings fehlten da die verletzten Axel Witsel und Thomas Delaney, die Stammkräfte auf seiner Position. Unter normalen Umständen war Weigl zuletzt häufig Ersatz, oft war über einen Wechsel zu Paris Saint-Germain mit Ex-BVB-Trainer Thomas Tuchel spekuliert worden. Für die Nationalmannschaft kam Weigl fünf Mal zum Einsatz, zuletzt allerdings vor fast drei Jahren im März 2017.

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Arbeitswillig: Joshua Zirkzee.

(Foto: imago images/Schreyer)

Die Profidebüts von Youngstern wie Joshua Zirkzee und Sarpreet Singh sollen beim FC Bayern Vorbildcharakter haben. "Sie sind zum einen eine Auszeichnung für die Arbeit aller Trainer, Physios, Betreuer und Verantwortlichen am Campus, aber auch eine große Motivation für alle unsere Talente, es diesen Jungs nachzumachen", sagte Nachwuchsleiter Jochen Sauer in einem Interview auf der Homepage des Klubs. "Am Ende liegt es immer am Spieler selbst, ob er bereit ist, alles für dieses große Ziel zu geben. Talent alleine reicht jedenfalls nicht aus - generell im Fußball und speziell beim FC Bayern." Zirkzee hatte den Münchnern mit seinen ersten Torschüssen in der Bundesliga Siege gegen den SC Freiburg (3:1) und VfL Wolfsburg (2:0) beschert. "Er ist ein Stürmertyp, den es heute nicht mehr so oft gibt: groß, athletisch, aber trotzdem technisch stark", sagte Sauer.

Quelle: ntv.de, sgi/dpa/sid

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