Fußball

Darmstadt holt späten Sieg Rote Teufel lassen den Betze kraftvoll erbeben

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Terrence Boyd bejubelt den Treffer zum 1:0 für den 1.FC Kaiserslautern.

(Foto: IMAGO/Eibner)

Zum Abschluss des 3. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga setzt sich Aufsteiger Kaiserslautern in der Spitzgruppe fest. Gegen den FC St. Pauli reichen ein sehr frühes und ein sehr spätes Tor. Darmstadt fährt kurz vor Schluss den zweiten Sieg ein, Kiel feiert den ersten Dreier.

1. FC Kaiserslautern - FC St. Pauli 2:1 (1:0)

Der 1. FC Kaiserslautern marschiert nach dem Aufstieg weiter munter durch die 2. Fußball-Bundesliga. Durch das 2:1 (1:0) gegen den FC St. Pauli eroberte die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster am dritten Spieltag den zweiten Platz und verschaffte sich damit schon früh in dieser Spielzeit ein Polster auf die Abstiegsränge. Für die Hamburger war es dagegen die erste Saisonniederlage.

Terrence Boyd (9.) und Kenny Prince Redondo (86.) sorgten vor 39.579 Fans auf dem stimmungsvollen Betzenberg für den Sieg. Jakov Medic (88.) verkürzte für die Gäste. Nach dem Erfolg gegen Hannover 96 (2:1) und dem Remis bei Holstein Kiel (2:2) zog Schusters Team durch den Sieg im zweiten Heimspiel der Saison mit sieben Zählern mit Tabellenführer Jahn Regensburg nach Punkten gleich.

Beim ersten Treffer köpfte Boyd nach einer Flanke des Ex-Weltmeisters Erik Durm ein. Mit der Führung im Rücken überließ der FCK den Gästen den Ball, bis auf eine Großchance von Jackson Irvine (28.) entwickelte St. Pauli lange aber zu selten Torgefahr. Kaiserslautern setzte dagegen immer wieder Nadelstiche, Boyd (65.) traf aus kurzer Distanz den Pfosten. Redondo erhöhte, Medic machte es noch einmal spannend.

Eintracht Braunschweig - SV Darmstadt 98 0:1 (0:0)

Wieder kein Tor für Eintracht Braunschweig: Eine Woche nach dem Pokalcoup gegen den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC warten die Niedersachsen auch nach drei Partien immer noch auf das erste Tor und den ersten Punkt. Gegen Darmstadt 98 verloren die Norddeutschen mit 0:1 (0:0).

Der Schwede Oscar Vilhelmsson erzielte per Lupfer in der 86. Minute den Treffer des Tages. Der Ex-Braunschweiger Philipp Tietz war zuvor in der 49. Minute mit einem Foulelfmeter an Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic gescheitert. Besonders in der ersten Halbzeit waren vor 16.731 Zuschauern Höhepunkt rar gesät. Gäste-Torhüter Marcel Schuhen verhinderte in der siebten Minute zweimal aus kurzer Distanz die frühe Braunschweiger Führung. Tietz verzog in der 43. Minute aus aussichtsreicher Position.

Nach dem verschossenen Strafstoß nahm die Partie mehr Fahrt auf. In der 68. Minute traf der Däne Magnus Warming für Darmstadt den Pfosten. Sekunden zuvor hatte Eintracht-Coach Michael Schiele Neuzugang Anthony Ujah eingewechselt. Der routinierte Stürmer war am Dienstag verpflichtet worden, blieb aber ungefährlich.

1. FC Magdeburg - Holstein Kiel 1:2 (1:1)

Holstein Kiel hat den ersten Pflichtspielsieg der Saison gefeiert. Nach dem Aus im DFB-Pokal setzte sich die Mannschaft von Trainer Marcel Rapp in Überzahl beim 1. FC Magdeburg mit 2:1 (1:1) durch. Marco Komenda (18.) und Benedikt Pichler (59., Foulelfmeter) trafen für Kiel. Jason Ceka (43.) erzielte das Tor für die Magdeburger, die nach der Gelb-Roten Karte für Jamie Lawrence (57.) in Unterzahl agierten.

Die Kieler waren an den ersten beiden Spieltagen jeweils nicht über ein Remis hinausgekommen, zudem waren die Norddeutschen in der ersten Pokal-Runde am Drittligisten Waldhof Mannheim gescheitert. Magdeburg war gegen Bundesligist Eintracht Frankfurt ebenfalls ausgeschieden. Nachdem die Magdeburger die ersten Minuten gegen Kiel dominiert hatten, entwickelte sich ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel. Nach einem Eckball gelang Komenda der Führungstreffer für Holstein. Magdeburg tat sich in der Folge zunächst schwer, glich jedoch durch Ceka aus.

Auch nach der Pause starteten beide Teams mit Tempo. Lawrence brachte schließlich Steven Skrzybski im Strafraum zu Fall und musste vom Platz, zuvor hatte der Magdeburger Verteidiger wegen einer Schwalbe bereits Gelb gesehen. Pichler verwandelte den Elfmeter anschließend sicher.

Quelle: ntv.de, dbe/sid

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