Fußball

KSC hat das Nachsehen Sandhausen verschafft sich Luft im Abstiegskampf

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Mit einem wuchtigen Kopfball brachte Pascal Testroet die Gäste in Führung.

(Foto: imago images/Eibner)

Von den Rängen kommen Pfiffen, der Gegner arbeitet präzise: Nach der Corona-Zwangspause muss sich der Karlsruher SC dem SV Sandhausen geschlagen geben. Zwar hat der Sport-Club im Südwest-Duell zunächst mehr Spielanteile. Chancen sind aber Mangelware.

Der Karlsruher SC hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga einen Rückschlag erlitten. Durch das 0:2 (0:1) im Nachholspiel des 20. Spieltags gegen den SV Sandhausen beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz zwar noch sechs Punkte, aber nur noch drei auf Sandhausen. Die Mannschaft von Trainer Alois Schwarz kletterte mit 23 Punkten auf Platz 15 und verdrängte Fortuna Düsseldorf auf den Relegationsrang.

Für den SVS, der den zweiten Sieg nacheinander einfuhr, trafen Pascal Testroet (45. +2) und sechs Minuten vor dem Ende Jerome Gondorf mit einem Eigentor. Das Südwest-Duell war wegen zahlreicher Corona-Fälle beim KSC verschoben worden. Der KSC hatte die größeren Spielanteile, Chancen blieben allerdings Mangelware. Und schon in der Anfangsphase präsentierten sich die Gäste selbstbewusst. Zunächst war an KSC-Schlussmann Marius Gersbeck aber noch kein Vorbeikommen. Testroet scheiterte doppelt (15./19.).

Die Hausherren, bei denen Werder Bremens Leihspieler Benjamin Goller sein Debüt feierte, warteten erst einmal ab. Im ersten Heimspiel nach der Corona-Zwangspause setzte Marc Lorenz den ersten Akzent. Er scheiterte an der Latte. Auf der Gegenseite machte es Testroet besser und versenkte einen wuchtigen Kopfball.

Die Führung gab Sandhausen weiter Auftrieb. Die 6532 Zuschauer wurden dagegen unruhig. Ihrer Mannschaft halfen die Pfiffe nicht. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab Daniel Gordon, der ebenfalls am Querbalken scheiterte (73.). Mit Gondorfs verunglücktem Klärungsversuch ins eigene Tor war die Partie entschieden.

Quelle: ntv.de, fzö/dpa/sid

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