Fußball

Paderborns Edeljoker sticht spät St. Pauli verpasst Sprung an die Spitze

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Paulis Dittgen gelang gegen Paderborn ein Tor und eine Vorlage.

(Foto: picture alliance/dpa)

Der FC St. Pauli lahmt im Aufstiegskampf. Gegen den SC Paderborn können die Kiezkicker am Abend trotz gutem Beginn keine drei Punkte einfahren. Für die Hamburger ist es das fünfte Spiel im Bundesliga-Unterhaus ohne Sieg.

Der FC St. Pauli verliert im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga immer mehr an Schwung. Die Hamburger mussten sich am Abend gegen den SC Paderborn mit einem 2:2 (2:1) begnügen und ließen beim fünften Spiel in Serie ohne Sieg die Chance auf den Sprung an die Tabellenspitze aus.

Vor 6000 Zuschauern im Millerntor-Stadion erzielten Maximilian Dittgen (5. Minute) und Etienne Amenyido (44.) die Tore für den Tabellenzweiten aus Hamburg. Dennis Srbeny (37.) und Marco Stiepermann (84.) verhinderten mit ihren Treffern die erste Paderborner Auswärtsniederlage dieser Spielzeit.

Die Gastgeber suchten sofort den Weg nach vorn und kamen mit ihrem ersten guten Anpfiff zur frühen Führung, die Dittgen nach toller Vorarbeit von Amenyido mit seinem vierten Saisontreffer erzielte. Der SCP brauchte ein paar Minuten, den Schock zu verdauen, riss aber die Partie immer mehr an sich. Srbeny blieb frei vor Keeper Nikola Vasilj cool und traf zum Ausgleich. Der hielt jedoch nicht bis zur Pause, weil diesmal Dittgen perfekt für Amenyido auflegte, der vollstreckte.

Nach dem Wechsel hatte St. Pauli Glück, dass Vasilj mit einer starken Parade ein Eigentor von Jakov Medic gerade noch verhindern konnte (57.). Und Pech, dass sein Mittelfeldakteur Marcel Hartel freistehend im letzten Moment geblockt wurde (63.). Mit einem Schuss an die Latte eröffnete der eingewechselte Kai Pröger (66.) die Schlussoffensive. Edeljoker Stiepermann traf dann mit einem sehenswerten Schuss zum verdienten Teilerfolg für die starken Gäste.

Paderborn hat nur eines der vergangenen acht Ligaspiele gewonnen, wahrt jedoch seine Minimalchance auf den Relegationsplatz drei. Spitzenreiter Darmstadt 98 kann am Sonntag im Topspiel gegen den Hamburger SV davonziehen.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/sid

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