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Tuchels Nummer drei Trapp kehrt ins Frankfurter Tor zurück

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Zurück zur Eintracht: Kevin Trapp.

(Foto: dpa)

Video an, Video aus - nach einer kleinen Online-Panne ist es jetzt offiziell: Nationaltorhüter Kevin Trapp kehrt von Paris Saint-Germain zurück zu Eintracht Frankfurt. Erst einmal für ein Jahr und auf Leihbasis. Schon an diesem Spieltag könnte er auf dem Platz stehen.

Die überraschende Rückkehr Kevin Trapps zur Frankfurter Eintracht ist perfekt. Wenige Stunden nach einem versehentlich veröffentlichten und wieder gelöschten Video meldete der deutsche Fußballpokalsieger nun offiziell den Vollzug. "Ich bin glücklich, dass es geklappt hat. Für mich war relativ schnell klar, dass ich das einfach unbedingt machen möchte", sagte der 28 Jahre alte Torhüter in dem Video, das die Eintracht nun ein zweites Mal online stellte.

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Trapp, der als dritter Mann hinter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen mit der DFB-Elf bei der WM in Russland war, wird für ein Jahr von Paris Saint-Germain ausgeliehen. "Es zeigt die Wertigkeit unseres Klubs, dass sich ein aktueller Nationalspieler gegen andere Topklubs entscheidet und zu uns kommt", sagte Eintrachts Sportdirektor Bruno Hübner. Trapp könnte bereits am Samstag im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen (ab 15.30 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) zum Einsatz kommen. Sein dänischer Konkurrent Frederik Rönnow war ebenfalls in diesem Sommer zu den Hessen gewechselt, überzeugte bislang aber nicht und hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen.

"Ich glaube, es war viel Arbeit"

"Die aktuellen Knieprobleme von Frederik Rönnow haben uns zum Nachdenken veranlasst. Leider hatte sich unser Stammtorhüter in der Vorbereitung eine Knieverletzung zugezogen, die noch nicht ganz verheilt ist und ihm immer wieder zu schaffen macht", kommentierte Hübner. Trapp sagte zu dem Transfer und den Verhandlungen der beiden Vereine: "Ich glaube, es war viel Arbeit. Harte Arbeit." Sein Kontakt zur Eintracht sei aber in der ganzen Zeit nie abgerissen.

"Wir glauben an seine Qualitäten und sind davon überzeugt, dass er in die Rolle als Nummer Eins hineinwachsen wird", sagte Hübner über Trapp, der von 2012 bis 2015 für die Eintracht spielte. Beim Pariser Team von Trainer Thomas Tuchel war Trapp zuletzt nicht mehr zum Zug gekommen, weil in diesem Sommer neben dem bisherigen Stammkeeper Alphonse Areola auch noch Routinier Gianluigi Buffon von Juventus Turin verpflichtet wurde.

Auch bei den beiden kommenden Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft ist Trapp nicht dabei. Bundestrainer Joachim Löw nominierte nur seine beiden Konkurrenten Neuer und ter Stegen für die Partie zum Auftakt der neuen Nations League am Donnerstag, 6. September, in München gegen Frankreich und für den Test gegen Peru drei Tage später in Sinsheim.

Quelle: n-tv.de, sgi/dpa

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