Fußball

Vater widerspricht Bericht Verwirrung um Alabas Wechsel zu Real

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Alaba zieht es nach Spanien.

(Foto: imago images/Thomas Frey)

David Alaba hat sich für einen neuen Arbeitgeber entschieden, berichten Medien. Der Österreicher verlässt den FC Bayern in Richtung Real Madrid. Beim spanischen Fußball-Rekordmeister soll er sogar bereits den Medizincheck bestanden haben. Den Berichten widerspricht Alabas Vater allerdings.

Es wird ernst: David Alaba wird Triple-Sieger FC Bayern verlassen. Was bisher graue Theorie war, weil der Österreicher nach dem Platzen der Vertragsverlängerung bei den Münchnern von allerhand Topklubs umworben wurde, wird nun konkret. Der 28-Jährige wird wohl ein Madrilene, wird zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid wechseln. Das berichtet die spanische Sportzeitung "Marca".

Demnach haben sich beide Seiten auf einen Vierjahresvertrag ab dem kommenden Sommer geeinigt. Alaba soll sogar bereits den Medizincheck für das Team von Trainer Zinedine Zidane bestanden haben. Eine Ablösesumme wird nicht fällig, da Alabas Vertrag in München Ende Juni ausläuft. Er soll rund elf Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Allerdings widerspricht Alabas Vater George den Berichten. Er ist zugleich der Berater seines Sohnes. "Die Meldungen aus Spanien kann ich nicht bestätigen. Es ist noch nichts fix oder unterschrieben. Es gibt viele Interessenten", sagte er der "Bild"-Zeitung. Es soll auch noch keinen Medizincheck gegeben haben.

Auch der Trainer wollte den Transfer nicht bestätigen: "Alaba? Er ist nicht mein Spieler. Ich verstehe die Frage, aber als Trainer interessiert mich nur das morgige Spiel. Ich werde nicht auf diese Dinge eingehen. Was uns interessiert, ist das morgige Spiel", antwortete Zidane auf die Frage eines Journalisten von "Marca". Dann spielt Real im Pokal gegen den Drittligisten CD Alcoyano.

Alaba ist frei für Verhandlungen

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Der Verteidiger war seit 2008 bei den Münchnern, gewann zweimal die Champions League und neunmal die Meisterschaft. Im November hatte der FC Bayern sein Vertragsangebot an seinen Abwehrchef zurückgezogen, nachdem dieser und sein Berater Pini Zahavi eine vom Verein gesetzte Frist zur Zustimmung verstreichen hatten lassen. Seitdem herrschte laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge Funkstille. Seit dem 1. Januar durfte Alaba mit anderen Vereinen verhandeln.

Alaba träfe bei Real auf seinen früheren Bayern-Teamkollegen Toni Kroos. Alabas Marktwert wird auf 65 Millionen Euro geschätzt, er ist daher der wertvollste ablösefreie Spieler in der Geschichte vor seinem Noch-Teamkollegen Robert Lewandowski. Der Österreicher war bei Topklubs in ganz Europa im Gespräch, unter anderem bei Manchester City, Paris Saint-Germain, dem FC Liverpool und dem FC Chelsea. Im Dezember war er zum siebten Mal zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt worden.

Quelle: ntv.de, ara/dpa