Fußball

Pfosten rettet Lilien gegen SGD VfB verzweifelt in Aue und erobert die Spitze

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Autsch.

(Foto: imago images / Sportfoto Rudel)

Vier Tage nach der nebulösen Trennung von Trainer Meyer beweisen die Fußballer des FC Erzgebirge Aue Moral - sehr zum Ärger des VfB Stuttgart. Der springt trotz Unterzahl und Torlos-Remis an die Spitze der 2. Liga. Dynamo Dresden bleibt in Darmstadt ein Erfolg verwehrt.

FC Erzgebirge Aue - VfB Stuttgart 0:0 (0:0)

Der VfB Stuttgart hat zumindest bis Samstag die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga übernommen. Dem Erstligaabsteiger reichte zum Auftakt des 4. Spieltages ein 0:0 beim FC Erzgebirge Aue. Mit acht Punkten verdrängte der VfB den Hamburger SV, der am Sonntag im Spitzenspiel beim starken Aufsteiger Karlsruher SC antreten muss, von der Spitze.

Vor 13.950 Zuschauern in Aue bissen sich die Stuttgarter ohne ihren Stürmer Mario Gomez an der Defensive der Hausherren, die nach der überraschenden Trennung von Trainer Daniel Meyer interimsweise vom bisherigen Co-Trainer Marc Hensel betreut wurden, die Zähne aus. Die beste Gelegenheit der Schwaben vor der Pause vergaben Mateo Klimowicz, der in der 20. Minute an Aue-Torwart Martin Männel scheiterte, und Philipp Klement (44.).

Klement hatte auch in der 52. Minute die erste gute Gelegenheit des VfB nach der Pause. In der 67. Minute dezimierte sich Stuttgart dann selbst, als Borna Sosa nach einer Schwalbe im Auer Strafraum die Gelb-Rote Karte erhielt. Drei Minuten später vergab erneut Klement seine dritte große Möglichkeit, ehe Jan Hochscheidt (75.) und der eingewechselte Pascal Testroet (86.) für die Hausherren die mögliche Führung verpassten. Aue wäre mit einem Sieg selbst Tabellenführer geworden.

SV Darmstadt 98 - SG Dynamo Dresden 0:0 (0:0)

Ebenfalls torlos endete die Begegnung zwischen SV Darmstadt 98 und Dynamo Dresden. Vor 14.610 Zuschauern am Böllenfalltor waren die Gäste aus Sachsen über weite Strecken das aktivere Team mit den besseren Gelegenheiten. Der Schwede Alexander Jeremejeff vergab die größte Chance zum Sieg, als er in der 82. Minute nur den Innenpfosten traf.

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In der Anfangsphase waren die Platzherren sichtlich um Wiedergutmachung nach der 0:4-Pleite beim VfL Osnabrück bemüht, wurden dabei durch Unkonzentriertheiten der Gäste begünstigt. Mit zunehmender Spieldauer kam Dresden besser in die Partie, hatte durch Patrick Ebert (38.), den Ex-Darmstädter Baris Atik (41.) und Sascha Horvath (45.) mehrere gute Chancen. Auch im zweiten Durchgang hatte Dresden weiter Vorteile. Erst nach gut einer Stunde hatte Darmstadt durch einen Kopfball von Victor Pálsson wieder eine gute Gelegenheit, blieb aber im Angriff ansonsten weitgehend harmlos.

Quelle: n-tv.de, cri/dpa/sid

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