Fußball

Wolfsburg in der Krise VfL-Manager Allofs zählt Hecking an

57d7ece7226e2862abda78b148d45361.jpg

Öffentliche Unterstützung sieht anders aus.

(Foto: dpa)

Nach dem sechsten Spiel ohne Sieg ist der VfL Wolfsburg endgültig im Krisenmodus angekommen. Für Trainer Dieter Hecking wird es auf Tabellenplatz 14 so richtig ungemütlich: Manager Allofs verweigert ihm demonstrativ die Rückendeckung.

Für Trainer Dieter Hecking wird es so ungemütlich wie noch nie beim VfL Wolfsburg - vor allem durch die Aussagen von Klaus Allofs. Der Manager verweigerte dem Coach nach dem sechsten Spiel ohne Sieg und dem Abrutschen auf den 14. Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga demonstrativ die Rückendeckung.

Allofs stellte Hecking nach dem 0:1 (0:0) gegen Aufsteiger RB Leipzig vielmehr in Frage und befeuerte die Diskussion beim Krisenclub. Die entscheidende Frage, ob es mit Hecking weitergehe, beantwortete der Sportdirektor der teuer zusammengestellten Mannschaft nicht mit einem klaren: "Ja!" Stattdessen sagte Allofs: "Wir wollen uns erstmal zusammensetzen und diskutieren und dann hoffentlich zu der richtigen Entscheidung kommen."

Endspiel gegen Darmstadt?

Deutlicher kann ein Trainer kaum in Frage gestellt werden. Die Partie in Darmstadt wird für Hecking ein Endspiel - bestenfalls. "Klaus Allofs muss nicht ständig ein Plädoyer für den Trainer halten", sagte der seit Dezember 2012 in Wolfsburg tätige Coach und fügte an: "Was soll ein Sportdirektor sagen?"

Zum Beispiel hätte er ein klares Bekenntnis abgeben könne oder zumindest - wie vor zwei Wochen nach der Partie gegen Mainz (0:0) - der Trainerfrage ausweichen können und die Diskussion nicht - wie nun nach der Leipzig-Partie - befeuern müssen.

Und genau das tat Allofs. Die Zahlen sprechen auf jeden Fall nicht für Hecking. Seit dem Auftakterfolg gegen Augsburg holte der VfL in dieser Saison lediglich drei Punkte, jeweils mit Nullnummern. Für eine mit viel Geld ausgestattete Mannschaft, die wieder nach Europa will, ist das viel zu wenig.

Quelle: ntv.de, Michael Rossmann, dpa