Fußball

Barças Angreifer im Fokus Wann schlüpft Alcácer ins BVB-Trikot?

080e6a84457d36a81de8549888c65a8d.jpg

In Dortmund wäre der Kreis der Konkurrenten nicht ganz so groß: Francisco Alcácer.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Er ist nicht so gut wie Lionel Messi, Luis Suárez, Ousmane Dembélé und Philippe Coutinho. Die Dortmunder Borussia aber will sich Francisco Alcácer dennoch vom FC Barcelona ausleihen. Der Fußball-Bundesligist braucht nämlich dringend einen Angreifer.

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist kurz davor, sich Angreifer Francisco Alcácer vom FC Barcelona auszuleihen. Das berichten die "Bild"-Zeitung, die "Sportbild" und der "Kicker". Demnach seien nur Details zu klären. Der 24 Jahre alte Nationalspieler, der es nicht in den spanischen Kader für die Weltmeisterschaft in Russland geschafft hatte, muss noch den Medizincheck absolvieren. Anfang nächster Woche soll das Geschäft perfekt sein.

Alcácer soll, mutmaßlich zur Freude von Trainer Lucien Favre, für eine Gebühr von zwei Millionen Euro bis zum Saisonende für den BVB spielen. Darüber hinaus erhalte die Borussia eine Kaufoption im Bereich von 25 Millionen Euro. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte dazu am Freitag auf der Bilanzkonferenz des BVB nicht viel gesagt. "Wenn wir auf der Neun noch etwas machen, dann muss uns das komplett überzeugen. Die Möglichkeiten haben wir nach wie vor. Aber nur etwas zu machen, um Ruhe zu haben, das macht keinen Sinn."

Kaum Platz neben Messi, Suárez, Dembélé und Coutinho

Der 1,75 Meter große Alcácer war 2016 vom FC Valencia zu Barça gewechselt. Dass er dort oft auf der Bank saß, ist keine große Überraschung. Mit dem Argentinier Lionel Messi, dem Uruguayer Superstar Luis Suárez, dem in Dortmund bestens bekannten Ousmane Dembélé und dem Brasilianer Philippe Coutinho, der zu Beginn des Jahres für 160 Millionen Euro vom FC Liverpool gekommen war, ist der FC Barcelona in der Offensive ganz gut besetzt. Und doch erzielte Alcácer, den sie Paco nennen, in 50 Spielen immerhin 15 Tore.

In Dortmund brauchen sie dringend einen Mittelstürmer, das hat sich in der Vorbereitung auf die Saison gezeigt und beim mühsamen Sieg nach Verlängerung in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Nach dem Abgang von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal im vergangenen Januar hatte sich der BVB den belgischen Nationalspieler Michy Batshuayi für ein halbes Jahr vom FC Chelsea ausgeliehen.

Ihn zu kaufen, das war den Dortmundern wohl zu teuer. Batshuayi kickt nun für den FC Valencia, wieder leihweise. Und der kroatische WM-Zweite Mario Mandzukic sagte ab und bleibt lieber beim italienischen Meister Juventus Turin. Derzeit ist der 18 Jahre alte Schwede Alexander Isak der einzige Mittelstürmer im Kader des Champions-League-Teilnehmers. Zuletzt mussten unter anderem die Nationalspieler Marco Reus und Mario Götze sowie Maximilian Philipp im Sturmzentrum aushelfen. Im ersten Spiel dieser Bundesligasaison geht es am Sonntag (ab 18 Uhr im Liveticker bei n-tv.de) im Westfalenstadion gegen die Rasenballsportler aus Leipzig - wohl noch ohne Paco Alcácer.

Quelle: n-tv.de, sgi/sid

Mehr zum Thema