Fußball

Dortmund will keinen Transfer Was der BVB will, missfällt Haalands Berater

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Die Zukunft von Erling Haaland ist derzeit in Klärung.

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Mino Raiola ist einer der mächtigsten Berater in der Fußball-Welt, unter anderem vertritt er die Interessen von Erling Haaland gegenüber dem BVB. Und die Ideen des Haaland-Lagers sind nicht automatisch deckungsgleich mit denen des Bundesligisten, sagt Raiola.

Fußball-Berater Mino Raiola will einen Dortmund-Abschied von Top-Stürmer Erling Haaland im Sommer nicht komplett ausschließen. "Ich kann bestätigen, dass ich in Dortmund zu Gesprächen war", sagte der 53-Jährige Sport1. "Michael Zorc hat uns gegenüber klargemacht, dass der BVB Erling in diesem Sommer nicht verkaufen will. Diese Meinung respektiere ich, was aber nicht automatisch heißt, dass ich auch der gleichen Auffassung bin. Der BVB war sehr klar in seinen Ansichten. Das ist für uns okay."

Zorc hatte sich zuletzt zuversichtlich gezeigt, dass der umworbene Haaland bei Borussia Dortmund bleibt. Am 20 Jahre alten Norweger sind mehrere europäische Topklubs interessiert. Zuletzt sorgten Medienberichte aus Spanien über ein Treffen zwischen Haalands Vater Alf-Inge und Berater Raiola mit Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, für Wirbel.

Haaland erzielte diese Saison in 23 Bundesligaspielen 21 Tore, in der Champions League traf er diese Spielzeit bereits zehnmal. Sein Vertrag beim BVB läuft noch bis 2024.

"Stars wie Zlatan Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi kommen allmählich in die Jahre, und jeder fragt sich: 'Wie lange können wir sie noch bewundern?'", sagte der Italiener schon im Februar der BBC. "Ich glaube nicht, dass es weltweit einen Sportdirektor oder Trainer gibt, der sagen würde: nicht interessiert", meinte das Berater-Schwergewicht. Allerdings könnten sich "nur maximal zehn Klubs" den erst 20 Jahre alten BVB-Torjäger leisten und ihm "die Bühne bieten, die du gerne hättest, wenn du in Dortmund warst."

Trotz der Tore des Norwegers droht Borussia Dortmund, die neuerliche Qualifikation für die Champions League zu verpassen. Das würde ein gewichtiges Argument für einen Verbleib des gefragten Topstürmers vom Tisch wischen. Auch wirtschaftlich geriete der Bundesligist beim Verpassen der lukrativen Königsklasse unter Druck.

Raiola erklärte nun, das Verhältnis zwischen ihm und den BVB-Bossen sei trotz allem unbelastet. "Es gibt keinen Krieg zwischen uns und dem BVB - absolut nicht!" Der Haaland-Berater erklärte zudem, er werde niemals über Gespräche oder Verhandlungen in den Medien sprechen. Darüber rede er nur mit seinen Spielern, den Angehörigen und den jeweiligen Vereinen.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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