Fußball

Abzug von insgesamt 21 Zählern Wayne Rooney hat jetzt weniger als nichts

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Wayne Rooney hat mit seinem Klub Derby County dieser Tage nichts als Ärger.

(Foto: imago images/Pro Sports Images)

Wieder üble Neuigkeiten für Derby County: Der von Wayne Rooney trainierte englische Fußball-Zweitligist wird mit einem üblen Punkteabzug bestraft - und das nicht zu ersten Mal. Der Grund ist diesmal ein besonderer Regelverstoß. Rooney Klub hat damit nun nach 17 Spielen Minuspunkte.

Zum zweiten Mal innerhalb einer Saison wird der englische Fußball-Zweitligist Derby County mit einem drastischen Punkteabzug bestraft. Wie der von Ex-Nationalspieler Wayne Rooney trainierte Verein bekannt gab, akzeptierte er einen Abzug von neun Zählern wegen eines Verstoßes gegen die Regeln der EFL (English Football Liga) für "Rentabilität und Nachhaltigkeit". Der Klub hatte den Verstoß im Zusammenhang mit dem 81 Millionen Pfund teuren Verkauf des Pride Park Stadions an den früheren Besitzer Mel Morris zugegeben.

Mit dieser Entscheidung geht eine fast zweijährige Geschichte zu Ende, nachdem Derby im Januar 2020 erstmals angeklagt worden war. Wegen Insolvenzanmeldung waren dem ehemaligen Fußball-Meister schon im September zwölf Punkte abgezogen worden. Der Einspruch dagegen wurde abgewiesen. Nach dem Abzug von insgesamt 21 Zählern hat Derby County jetzt drei Minuspunkte, belegt abgeschlagen den letzten Platz der Championship-Tabelle. Damit droht dem Verein nicht nur zum ersten Mal seit Mitte der 1980er Jahre der Abstieg in die dritte Liga, er scheint fast unausweichlich.

Denn am Ende der Saison könnten dem Rooney-Klub sogar noch drei weitere Punkte abgezogen werden, wenn sich Derby County nicht an finanzielle Rahmenbedingungen hält, die mit der EFL für den Rest der laufenden Spielzeit vereinbart wurden. Die Möglichkeit zu einem weiteren Einspruch hat der Verein laut eigener Aussage nicht.

Carl Jackson, ein Verwalter für Derby, sagte: "Dies war eine schwierige Angelegenheit, wenn man die verschiedenen Probleme bedenkt. Obwohl ein Punktabzug für keinen Verein ideal ist, war es für die Zukunft des Vereins entscheidend, dass alle Angelegenheiten zwischen der EFL und dem Verein in Bezug auf die Vergangenheit geklärt wurden. Dieser Abschluss ermöglicht es uns, unsere Umstrukturierungsstrategie für den Klub mit potenziellen Interessenten fortzusetzen."

Quelle: ntv.de, dbe/dpa

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