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Naby Keita verlässt Weser-KlubWerder Bremen beendet gewaltiges Transfer-Missverständnis

14.01.2026, 19:49 Uhr
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Der letzte Auftritt von Naby Keita im Werder-Trikot ist schon lange her. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH)

Mit der Verpflichtung von Naby Keita geht Werder Bremen 2023 ins Risiko: Die Qualitäten des Mittelfeldakteurs sind unumstritten, genau wie seine Verletzungsanfälligkeit. Der Fußball-Bundesligist hat Pech, der Poker zahlt sich nicht aus. Nun schließt sich das Kapitel.

Nun ist es fix: Naby Keita kehrt nicht zu Werder Bremen zurück. Der 30 Jahre alte ehemalige Starspieler des FC Liverpool schließt sich nach bisheriger Leihe nun fest dem ungarischen Traditionsverein Ferencvaros Budapest an. Über die Transfermodalitäten vereinbarten beide Klubs Stillschweigen. "Nach der Beendigung der Leihe haben wir nun eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Wir wünschen Naby alles Gute für die Zukunft", sagte Werders Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz.

Keita war 2023 von den Reds an die Weser gewechselt. Er sollte die Werderaner in neue Sphären hieven, wurde aber nie die erhoffte Verstärkung. Für die Grün-Weißen kam der frühere Leipziger nur fünf Mal in der Bundesliga zum Einsatz. Stattdessen fiel er mit problematischem Verhalten neben dem Platz auf. All das gipfelte im April 2024 darin, dass er die Mitfahrt zu einem Bundesliga-Spiel verweigert. Keita drohte dort ein Bankplatz, darauf hatte der Ex-Superstar aber keine Lust.

Werder griff in der Folge durch: Der einstige Königstransfer wurde in die U23 abgeschoben, trainierte dort mit den Bremer Amateuren. Der Bundesligist suchte derweil nach einem möglichen nächsten Arbeitgeber, fand aber keinen. Anfang des vergangenen Jahres folgte deshalb die Leihe nach Budapest, wo Keita nun länger bleiben wird.

Und Werder? Der Tabellenzwölfte der Bundesliga wagte im Sommer erneut das Experiment mit einem dauerverletzten Starspieler. Angreifer Victor Boniface fiel wegen bestehender Knieprobleme bei der AC Mailand durch den Medizincheck. Am letzten Tag der Transferperiode fand er aber dennoch einen neuen Klub: Werder Bremen.

Doch das Leihgeschäft mit Bayer Leverkusen wurde ebenfalls zum Flop: Der 25-Jährige kam in Bremen nur auf elf Einsätze, stand lediglich zweimal in der Startelf. Ein Treffer gelang Boniface dabei nicht. Nun fehlt er monatelang wegen einer Knieoperation - und wird für Werder wohl nie wieder auflaufen.

Quelle: ntv.de, ses/sid

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