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(Foto: picture alliance/dpa)
Donnerstag, 12. Juli 2018

WM-Aus gegen Kroatien: England trauert - voller Stolz

England führt im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland schnell 1:0 gegen Kroatien. Doch am Ende gehen die "Three Lions" als Verlierer vom Platz. Die Fans trauern, Prinz William tröstet.

Eine anfängliche Welle der Euphorie ist bei den rund 30.000 England-Fans im Londoner Hyde Park in grenzenlose Trauer umgeschlagen. Nach der Niederlage im WM-Halbfinale gegen Kroatien trotz früher Führung (1:2 n.V.) flossen bei vielen Fans Tränen der Enttäuschung. Bei einem Großteil der Anhänger machte sich aber auch Stolz auf das Erreichte breit.

"Ich bin wirklich, wirklich traurig", sagte die 31 Jahre alte Laura Russon, während sie sich an eine leere Cider-Flasche klammerte: "Aber ich bin zu 100 Prozent stolz auf die Mannschaft."

Dennoch leerte sich die riesige Fläche in der "Grünen Lunge" der englischen Hauptstadt nach Schlusspfiff schnell. Viele Fans blieben zumindest ein paar Minuten und applaudierten der Mannschaft, ehe sie mit enttäuschten Gesichtern den Heimweg antraten.

Prinz William ist "stolz"

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Aufmunternde Worte kamen von Prinz William, der zugleich Präsident des Fußballverbandes FA ist. "Ich weiß, wie enttäuscht die Mannschaft gerade sein muss, aber ich könnte nicht stolzer auf dieses Team sein, ihr solltet den Kopf hoch halten. Ihr hattet eine unglaubliche WM, habt Geschichte geschrieben und uns Fans etwas gegeben, an das wir glauben konnten. Wir wissen, dass von dieser Mannschaft noch mehr zu erwarten ist", so der 36-Jährige bei Twitter.

Die englische Presse weint mit der Nationalmannschaft von Trainer Gareth Southgate:

"The Sun"

"Ihr habt uns stolz gemacht. England raus aus der WM, als später Sieger Kroatien der Nation das Herz bricht."

"Daily Mail"

"Es ist alles vorbei!"

"The Telegraph"

"Kummer total, als Mario Mandzukic in der Verlängerung trifft und unsere tapferen Three Lions versenkt"

"The Times"

"Englands Träume zerstört, als Kroatien Halbfinale in der Verlängerung gewinnt"

"Mirror"

"Vier weitere Jahre des Schmerzes"

Quelle: n-tv.de